Pneumokokken-Impfaktion 1999 war ein Riesen-Erfolg

Nicht nur die Influenza, auch die Pneumokokken-Pneumonie ist lebensgefährlich

Wien (OTS) - Nicht nur die Influenza, oder echte Grippe, ist lebensbedrohend, sondern auch die Pneumokokken-Pneumonie. Deshalb organisierte die Apothekerkammer im Vorjahr eine Impfaktion. "Diese Pneumokokken-Impfaktion, die von Oktober bis Ende Dezember 1999 dauerte, war ein Riesen-Erfolg," zieht die Vizepräsidentin der Österreichischen Apothekerkammer, Dr. Christiane Körner, ein erfreuliches Resümee. Ließen sich 1996 nur rund 30 000 Personen impfen, waren es im vergangenen Jahr bereits fast 100 000.

Jedes Jahr erkranken in Österreich rund 9.000 Menschen an einer Lungenentzündung, die durch Pneumokokken verursacht wird. Davon sterben bis zu 1.600 Patienten (zum Vergleich: bei der Grippe sind es in durchschnittlichen Jahren nur 900 Personen mehr, also 2500). "Die Pneumokokken-Bakterien verursachen eine Lungenerkrankung, die vor allem bei chronisch kranken Personen, also etwa bei Diabetes, Leberzirrhose und Herz-Kreislauferkrankungen, und bei Personen ab dem 65. Lebensjahr auch tödlich enden kann", empfiehlt Körner die Impfung, die alle 5 Jahre aufgefrischt werden muß. Daher hatten sich Apothekerkammer, Ärztekammer, das Grüne Kreuz und die UNIQA-Versicherung zur Durchführung der Impfaktion im vergangenen Herbst/Winter entschlossen. Im Aktionszeitraum von Oktober bis Ende Jänner 1999 wurde der Preis für einen Impfstoff von 344 Schilling auf 250 Schilling reduziert.

Besonders erfreulich war die Unterstützung der Impfaktion durch einige soziale Krankenversicherungen. Körner: "In Vorarlberg zahlt die Gebietskrankenkasse 125 Schilling. Das wurde dann von den 250 Schilling Impfstoffkosten gleich in der Apotheke abgezogen. In der Steiermark zahlt die GKK 100 Schilling dazu. Auch die "Sonderkrankenversicherungen", also BVA, KFA und div. Betriebskrankenkassen und die Krankenkasse der Gewerblichen Wirtschaft leisteten 100 Schilling Zuschuß zu den Vakazinkosten, die gleich in der Apotheke vom Verkaufspreis abgezogen wurden. Beim Arzt waren noch 100 bis 150 Schilling Impfhonorar zu bezahlen."

Das Bemühen der Apothekerkammer geht für die von 1. Oktober bis 31. Dezember 2000 geplante Impfaktion dahin, dass alle Krankenkassen zu dieser wichtigen Impfung einen Zuschuß leisten.

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