Friewald: NÖ Pilotprojekt testet Getreide als Heizmaterial

NÖ erneut Vorreiter bei alternativen Energieformen

St. Pölten (NÖI) - Niederösterreich ist wieder einmal Vorreiter eines zukunftsweisenden Pilotprojektes auf dem Gebiet der alternativen Energien. An der Landwirtschaftlichen Fachschule Tulln wird Futtergetreide als hochwertiges Brennmaterial für Wärme und Strom sorgen", erklärt LAbg. Rudolf Friewald, selbst Proponent der bäuerlichen Projektträgerorganisation in Tulln.

Ohne große Investitionen ließe sich mit einem Hektar agrarischer Energieträger ein Bauernhaus mit Wärme versorgen. In Niederösterreich gebe es 60.000 Hektar Brachflächen, die von der EU verordnet sind. Würden auf diesen Energiepflanzen angebaut und verwertet, könnten 100.000 Haushalte mit Energie versorgt werden. In Österreich insgesamt könnten rund 35.000 Dauerarbeitsplätze mit Bioenergie geschaffen werden.

Dieses Pilotprojekt würde eine Reduzierung der Umweltbelastung, die aktive Unterstützung für das Klimabündnis, den Einsatz erneuerbarer gegenüber fossilen Energieträgern ein zusätzliches Einkommen für die Bauern und damit den Verbleib der Wertschöpfung in der Region bedeuten.

Friewald erinnerte in diesem Zusammenhang daran, daß der Ausbau erneuerbarer Energien in ganz Niederösterreich heuer weitere 10 bis 15 in Betrieb gehende Biomassefernwärmeanlagen beinhaltet. Derzeit gibt es 128 Biomassefernheizwerke in Niederösterreich, in die 1,8 Milliarden Schilling investiert wurden.

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