Christine Maier, Christa Ellbogen: "Berufstätige Frauen werden im Stich gelassen"

Die Demontage des Frauenministeriums entzieht den Frauen die Basis

Wien (ÖGB). ”Die Idee von Frau Riess-Passer, das Frauenministerium aufzulösen, macht sichtbar, in welche Richtung die drohende Regierung gehen wird”, warnen die GPA-Frauen Christine Maier (FSG) und Christa Ellbogen (FCG).++++
Die GPA Frauen-Chefinnen sind als Arbeitnehmerinnenvertreterinnen übereinstimmend der Meinung, dass das Frauenministerium den berufstätigen Frauen sowie den Wiedereinsteigerinnen und Berufsrückkehrerinnen stets eine Stütze war, und ihre Interessen tatkräftig unterstützte. ”Wir müssen dies als eine Abkehr von inhaltlicher Frauenpolitik sehen. Scheinbar sind berufstätige Frauen in Zukunft nicht mehr relevant”, vermuten Maier und Ellbogen. ”Frauen brauchen eine Lobby, die ihre spezifischen Interessen vertritt und daher eine politische Basis auf der sie ihre Themen entfalten und entwickeln können” ,so Maier und Ellbogen.
”Wir verlangen die Beibehaltung einer Frauenpolitik, die dafür sorgt, dass Chancengleichheit, Einkommensgerechtigkeit und Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht zu leeren Worten verkümmern und das geht nur mit der Aufrechterhaltung des Frauenministeriums”, fordern die GPA-Frauen.
ÖGB, 27. Jänner 2000 Nr. 40

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