Gleichenfeier in der "Wiesenstadt"

Pilotprojekt Mehrgenerationen - Wohnungen

Wien, (OTS) "Die Stadt Wien wird um jeden Schilling Wohnbauförderungsmittel kämpfen - und zwar egal wer im Bund regiert!" Dies stellte am Mittwoch Wohnbaustadtrat Werner Faymann anläßlich der Gleichenfeier des Wohnprojektes "Wiesenstadt" im 23. Bezirk gemeinsam mit Bezirksvorsteher Manfred Wurm fest.
"Denn", so Faymann weiter, " alleine in diesem Bauteil (Bauträger Kallco Projekt) mit 207 Wohnungen, wird mit knapp ÖS 95 Mio. Wohnbauförderung ein Bauvolumen von S 300 Mio. ausgelöst."

"Das aus 9 Parzellen bestehende Gesamtprojekt", so der Wiener Wohnbaustadtrat, "hat ein Bauvolumen von fast ÖS 1,4 Mrd. Der Zuschuß der Stadt aus dem Topf der Wohnbauförderung beträgt ÖS 400 Mio. Wir schaffen damit nicht 900 zusätzliche leistbare, moderne Wohnungen, sondern sichern tausende Arbeitsplätze in einer Schlüsselindustrie, nämlich dem Bau. Darüber hinaus aber auch in vielen Klein- und Mittelbetrieben die zuliefern und vorfertigen."

Die rund 2500 zukünftigen Bewohner dieses auf modernsten Standard ausgeführten Wohnprojektes, das direkt an der U6 liegt, können sich über besonders hohe Qualität und Ausstattung freuen. Denn das Gesamtprojekt zeichnet sich durch Innovationen wie Dachgärten, eine Fülle von Freizeit- und Hobbyeinrichtungen und viel Ökologie aus: Solarenergie, Abluftwärmenutzung, die Verwendung von Nutz- und Regenwasser für WC´s und Freiflächenbewässerung, sind in den Niedrigenergiehäusern vorgesehen. Durch die Einplanung von Geschäftszeilen in den Erdgeschoßzonen, erhalten die Bewohner nicht nur eine
hervorragende Nahversorgung, sondern auch ausreichend Platz für Kultur- und Bildungsaktivitäten. Innerhalb der Anlage wird durch eine interessante Grünraumplanung mit einer Platanenallee, Anlegen eines kleinen Bächleins, und einer abwechslungsreichen
Bepflanzung, eine grüne Oase geschaffen."

Mehrgenerations-Wohnungen vom Bauträger Kallco Projekt
Ein interessantes Pilotmodell das ermöglichen soll, daß ältere Menschen einen näheren Kontakt zu ihren Kindern haben, wird auf diesem Bauplatz verwirklicht. Gegenseitige Hilfestellung der Generantionen einerseits, beispielsweise durch Kinderbetreuung
von den Großeltern bzw. Unterstützung der älteren Menschen z.B. bei Krankheit durch ihre Kinder - steht bei diesem sehr sozialen Projekt im Vordergrund. Nach dem Prinzip des Mehrgenerationen-Wohnenens sollen hier jüngere Haushalte gemeinsam mit älteren Angehörigen einziehen können. Für die Eltern ist eine kommunikative Wohnform in der Nähe der Kinder vorgesehen. Älteren Menschen sollen dadurch die Sicherheit geboten werden, alle
sozialen Unterstützungs- und Organisationshilfen vorzufinden, die durch das Älterwerden früher oder später erforderlich werden -ohne daß sie sich abgeschoben fühlen. Neben der Unterstützung durch die eigenen Kinder soll die Betreuung von gebrechlicheren älteren Menschen durch einen Servicestützpunkt des Roten Kreuzes sichergestellt werden.

Insgesamt 207 Wohnungen errichtet Kallco hier, sowie
Geschäfte und Büros. Eine der beiden Parzellen die bebaut wird, übernimmt die Funktion des sozialen Zentrums. Von der Anton-Baumgartner-Straße führt der Eingangsbereich direkt in den belebten Innenhof - die Piazza. Ein vielfältiges Nutzungsmix wie mit Nahversorgung, Gewerbe, Dienstleistungen, Gastronomie und sozialen Einrichtung wird diesen Platz bestimmen. Auf der 2. Kallcoparzelle entstehen vorwiegend geförderte Mietwohnungen. Darüber hinaus werden auch Eigentumswohnungen angeboten, die als " Stadthäuser" konzipiert sind. Im Herbst 2000 soll das Projekt fertiggestellt sein. (Schluss) wj

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