Ddr. Eduard Schock wird neuer FPÖ-Stadtrat

Wien, (OTS) In einem Pressegespräch der FPÖ am Donnerstag stellte Klubobmann Mag. Hilmar Kabas den Nachfolger für den auf eigenen Wunsch ausscheidenden Stadtrates Lothar Gintersdorfer vor. Der bisherige Finanz- und Wirtschaftssprecher,
Landtagsabgeordneter DDr. Eduard Schock wird diese Funktion
künftig ausüben. Kabas würdigte in diesem Zusammenhang die Bedeutung der Funktion eines kontrollierenden Stadtrates in Wien. Für die FPÖ sei die Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik ein zentraler Punkt ihrer künftigen Politik, daher habe man sich für Schock entschieden. Die Abstimmung in der Klubvollversammlung erfolgte einstimmig.

Im Zusammenhang mit den derzeitigen Regierungsverhandlungen
auf Bundesebene und ihre möglichen Auswirkungen auf Wien ortete Kabas deutliche Nervosität beim Bürgermeister. Eine allfällige Vorverlegung der Wahlen in Wien werde von der FPÖ begrüßt. "Wir sind dazu jederzeit bereit", betonte der FPÖ-Klubobmann.
Allerdings sollten die Neuwahlen in Wien nicht mit "derart windschiefen Begründungen" erfolgen, wie sie von Bürgermeister derzeit verbreitet würden. Wien werde sicher nicht, wie der Bürgermeister befürchtet, von der neuen Bundesregierung ausgehungert werden. Die Finanzen in Wien aber auch im Bund seien nach jahrzehntelanger SPÖ-Vorherrschaft total zerrüttet. Die Stadtregierung in Wien habe "nichts zusammengebracht". Es gebe
nach jahrzehntelanger SPÖ-Macht verkrustete Strukturen, in Wien
sei ein frischer Wind dringend notwendig. Die FPÖ strebe bei den Wien-Wahlen Platz 1 an, "dann wird vieles möglich", so Kabas.

Der designierte FPÖ-Stadtrat DDr. Eduard Schock umriss in dem Pressegespräch die politischen Schwerpunkte seiner künftigen Arbeit: die Situation Wiens im Wettbewerb mit den anderen europäischen Metropolen müsste deutlich verbessert werden, das Wiener Budget, das außer Kontrolle geraten sei, müsse saniert werden und der Finanzplatz Wien bedürfe einer Aufwertung. Konkrete Forderungen Schocks: eine umfassende Verwaltungsstrukturreform,
die Schaffung einer Wiener Gesundheitsholding, die Gründung eines Unternehmens "Wiener Wasser" als Zusammenschluss von EBS, MA 30
und MA 31, sowie den Börsengang der Wiener Stadtwerke. Weiters sollte eine Wiener Risikokapitalgesellschaft gegründet werden, die innerhalb von fünf Jahren zehn Milliarden Schilling Privatkapital für die Wiener Wirtschaft mobilisieren soll.

In dem Pressegespräch wurde von Klubobmann Kabas ein Dringlicher FPÖ-Antrag für die Freitag-Sitzung des Wiener Gemeinderates angekündigt, in dem gefordert wird, dass im Wiener Kabel-TV auch der Sender "Eurosport" aufgenommen werden soll. (Schluss) js/vo

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