Einsatz für vergessene Biedermeierkomponisten

Kammersänger Kurt Equiluz erhielt Goldenes Ehrenzeichen

St.Pölten (NLK) - Die Renaissance der Werke des aus Ruprechtshofen (Bezirk Melk) stammenden Komponisten der Biedermeierzeit Benedict Randhartinger wäre ohne die Initiative des Kammersängers Kurt Equiluz nicht gelungen. Für seinen fachlichen und sängerischen Einsatz erhielt er das "Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich", das ihm am vergangenen Dienstag von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll überreicht wurde.

Benedict Randhartinger lebte von 1802 bis 1893 und gehörte zu den bekanntesten Musikgrößen seiner Zeit. Er kam als Hofsängerknabe nach Wien, lernte Franz Schubert kennen und wurde von Antonio Salieri gefördert. Schon in jungen Jahren war er als Komponist tätig, wurde Sänger und ging als Hofkapellmeister in den Ruhestand. Er starb 1893 in Wien. Er hinterließ mehr als 2.000 Werke, die zum Großteil nur handschriftlich vorliegen, darunter in der Mehrzahl Lieder, Chöre und Balladen, aber auch 20 Messen, zwei Requien, zwei Symphonien und zwei Opern. Auch für Orchester und Soloinstrumente liegen zahlreiche Werke vor. Als sich 1993 herausstellte, dass Randhartinger in Ruprechtshofen geboren wurde, bildete sich eine Randhartinger-Gesellschaft, um seinen Namen in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und seine Werke aufzuführen. Ein Buch erschien 1995, eine CD mit ausgewählten Liedern, gesungen von Kurt Equiluz und Robert Holl, wurde produziert.

Kammersänger Kurt Equiluz engagierte sich aber nicht nur für Randhartinger, sondern trug durch Benefizkonzerte auch dazu bei, dass die Schubert-Gedenkstätte in Atzenbrugg errichtet werden konnte. Kurt Equiluz begeht heuer seinen 70. Geburtstag.

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