Umbau Klagenfurt Hauptbahnhof: Funktionell und architektonisch ausgewogen

Architekt Klaus Kada gewann den Wettbewerb

Klagenfurt (OTS) - (Wiederholung OTS0198)=

Im Rahmen der ÖBB-Bahnhofsoffensive wird der
Hauptbahnhof Klagenfurt bis 2004 komplett umgebaut, attraktiviert und modernisiert. Der Bahnhofsvorplatz wird völlig neugestaltet. Architekt Univ.-Prof. DI Klaus Kada aus Graz gewann den Architektenwettbewerb.****

34 Architekten hatten sich bei dem EU-weit ausgeschriebenen Architektenwettbewerb beworben. Davon haben 10 Bewerber am Expertenverfahren teilgenommen. Das Siegerprojekt des Architekten Univ. Prof. DI Klaus Kada aus Graz überzeugte die Jury. Generaldirektor DI Dr. Helmut Draxler: "Der Entwurf von Klaus Kada besticht durch seinen funktionellen und architektonisch ausgewogenen Entwurf. Der Kundennutzen steht bei diesem Konzept im Vordergrund. Die Kunden werden den gehobenen Komfort deutlich spüren."

Neugestaltung des Bahnhofs Das Siegerprojekt setzt auf strukturelle Verbesserungen des Bahnhofsgebäudes. Der Eingangs- und Hallenbereich wird neu geordnet, der schmale Personentunnel durch eine neue Personenbrücke direkt aus der Bahnhofshalle ersetzt. Neue Bahnsteige mit Liften und Rolltreppen werden gebaut. Die Menschen, die den Bahnhof benutzen, finden verbesserte Einkaufsmöglichkeiten und werden sich durch klare Führung der Hauptverkehrsströme leichter orientieren können. Das derzeitige Geschäftsangebot im Bahnhofsgebäude wird mit den Branchen Gastronomie, Lebensmittel, Friseur, Fotoshop, etc. erweitert.

Personenbrücke aus Glas Die gut erhaltene Bausubstanz des Bahnhofs wird erhalten. Der Mitteltrakt des Bahnhofsgebäudes mit der Bahnhofshalle und den unmittelbar angrenzenden Räumlichkeiten wird völlig neu gestaltet und modernisiert. Neu ist eine über die Gleise gespannte, in Glas gehaltene, geschlossene Personenbrücke, von der Rolltreppen und Lifte zu den Bahnsteigen und in die Halle führen. Die Neugestaltung des Bahnhofvorplatzes mit Flächen für Busse, Taxis, Kiss & Ride, Parkplätzen und Ladezone erfolgt in Absprache mit der Stadt Klagenfurt. Denkmalschutz berücksichtigt Aus Sicht der Jury "stellt das Projekt ein effizientes Konzept dar, das auf die Geschichte des Ortes in den unterschiedlichsten Ausprägungen und Qualitäten eingeht und die Geschichte zurückhaltend und doch entschlossen weiterschreibt. Die unter Denkmalschutz stehenden Hoke-Gemälde und die Holzkassettendecke werden optimal in dem umgebauten Bahnhof zur Geltung kommen". Die bestehenden Giselbert-Hoke-Fresken werden - ähnlich wie in einer Galerie - in die Halle integriert.

Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes Der Bürgermeister von Klagenfurt, Dkfm. Harald Scheucher, freut sich, dass die Stadt nun endlich einen modernen Bahnhof erhält. "Damit wird einer der wichtigsten Problempunkte unserer Stadt saniert und Klagenfurt erhält eine hervorragende Visitenkarte", so Scheucher. Der Umbau des Bahnhofs sei ihm seit seinem Amtsantritt ein echtes Herzensanliegen gewesen, denn der jetzige, veraltete Bau entspreche nicht den Anforderungen einer modernen Landeshauptstadt und Fremdenverkehrsstadt. Gemeinsam mit den ÖBB und der Klagenfurter Stadtplanung werde man den Vorplatz attraktiv und funktionell gestalten, so Scheucher.

Optimale Kundenorientierung Das neue Kunden-Reisezentrum mit offenem Schalter-, Warte- und Informationsbereich liegt zentral im Erdgeschoß der Bahnhofshalle. Daneben und auch teilweise im 1. Stock werden die Handels- und Dienstleistungsbetriebe und Büros auf einer Fläche von rund 2.600 m2 untergebracht. Bestehende ÖBB-eigene Betriebseinrichtungen (z.B. Fahrdienst-leitung, Raum für die Zugvorheizanlage, etc.) bleiben im Bestand erhalten und müssen daher nicht kostspielig verlegt werden.

Informationsschau für die Bevölkerung Im Februar 2000 werden alle eingereichten Projekte des Architektenverfahrens im Klagenfurter Rathaus ausgestellt. Der genaue Eröffnungstermin wird rechtzeitig den Medien bekanntgegeben.

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