AK-Präsident Dinkhauser: Durch die Freigabe der Schlüsselressorts Finanzen und Soziales an die FPÖ ist die ÖVP heute bereits verraten und verkauft

Innsbruck (OTS) - Der Tiroler Arbeiterkammerpräsident und Vizepräsident der Bundesarbeitskammer Fritz Dinkhauser (AAB) warnt seine Mutterpartei eindringlich, im Zuge der Regierungsverhandlungen nicht die letzten Werte und Wiedererkennbarkeiten aufzugeben: "Wenn sich die ÖVP-Spitze schon auf diesen riskanten Poker auf jederzeitigen Abruf von Haiders Gnaden einlässt, darf sie nicht auch noch die letzten Säulen dieser christlich-sozialen Partei durch die Preisgabe der wesentlichen Schlüsselressorts Soziales und Finanzen preisgeben. Das ist die letzte Chance zur Wiedererlangung der Glaubwürdigkeit einer wirtschaftlichen und sozialen Identität, so Dinkhauser. "Es geht um das Gefühl der Menschen (=Soziales) und um das Geld der Mitmenschen (=Finanzen).

Ich fordere die ÖVP-Spitze mit aller Entschiedenheit auf, sich endlich mit der inneren Befindlichkeit der österreichischen Bevölkerung auseinander zusetzen. Es geht um eine ausgewogene neue soziale und wirtschaftlich verträgliche, verlässliche Politik. Die ÖVP muss die Menschen wieder mit dem Herz zurückgewinnen. Dinkhauser:
"Dieser Drang mancher ÖVP-Lemminge zu einer reinen Wirtschafts- und Bauernpartei ist für die noch tausenden ÖVP-Sympathisanten dieser Traditionspartei nicht mehr nachvollziehbar. Schüssel hat vielleicht den Poker um den Bundeskanzler gewonnen, aber hat die Menschen verloren."

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