"Kooperationen - eine zeitgemäße Unternehmensstrategie"

WIFI und Fachverband Gastronomie präsentieren "Handbuch für Wirtekooperationen" - Wichtig sind klare Vereinbarungen

Wien(PWK) Kooperationen entwickeln sich auch in der heimischen Gastronomie immer stärker zu einem Schlüsselfaktor für den betrieblichen Erfolg. Die Bereitschaft, sich eng mit Kollegen zusammenzuschließen, will aber gelernt sein. Aktuelle Informationen und frische Impulse rund um diese zeitgemäße Unternehmensstrategie liefert ein von WIFI und dem Fachverband Gastronomie gemeinsam herausgegebenes "Handbuch für Wirtekooperationen", das am Mittwoch von Fachverbandsvorsteher Komm.Rat Helmut Hinterleitner und WIFI-Kurator Dr. Eduard Leischko der Presse vorgestellt wurde.

Wie Hinterleitner einleitend feststellte, führt die extrem kleinbetrieblich organisierte Struktur der heimischen Gastronomie zu Wettbewerbsnachteilen gegenüber den straff organisierten Kettenbetrieben und Systemanbietern. Bei entsprechender Aufgeschlossenheit können diese Wettbewerbsnachteile durch sinnvolle Kooperationen ausgeglichen werden.

Ziel dieses von Praktikern erstellten Handbuches ist es daher, Gastronomen zu Kooperationen zu ermuntern und gleichzeitig Hilfestellung bei allen in diesem Zusammenhang auftauchenden Fragen zu geben. Dies beginnt beim Kooperationstest für den einzelnen Wirt und endet bei Vorschlägen für Kooperationsgruppenverträge.

Basis ist eine WIFI-Studie, die darauf abzielte, "dem Geheimnis erfolgreicher Wirtekooperationen auf die Spur zu kommen", erklärte Kurator Leischko. 81 Kooperationsgruppen, die 1.592 Betriebe repräsentieren, stellten ihre Daten zur Verfügung (wobei man schätzt, dass es in Österreich insgesamt an die 3.000 Betriebe gibt, die kooperieren). Wie sich im Zuge der Recherchen bald herausstellte, sind klare und schriftliche Kooperationsvereinbarungen ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg. "Je straffer die Zusammenarbeit, desto größer die Wahrscheinlichkeit, erfolgreich am Markt bestehen zu können", fasste Leischko zusammen. Der Großteil der Gastronomie-Kooperationen, nämlich 54 Prozent, ist in der Rechtsform eines Vereins organisiert.

Auch wenn in Kooperationen das Gemeinsame an erster Stelle stehen soll, so hängt der Erfolg doch wesentlich von einer treibenden Kraft, dem "Motor der Gruppe", ab. So gaben fast 80 Prozent der befragten Gruppen an, dass ohne engagierte Führungspersönlichkeit kein Fortschritt in der Gruppe zu erzielen sei. (hp)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Erhard Platzer
Tel.: 50105/3560

Fachverband Gastronomie

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK/PWK