Wiener Grüne: Geplante Nordostumfahrung ist tot

Wien, (OTS) In einer Pressekonferenz der Wiener Grünen bezeichnete am Mittwoch Klubobmann Mag. Christoph Chorherr das Ergebnis einer ihm nicht vorliegenden Studie als das "Aus" für die seit Jahren diskutierte Nordostumfahrung.

Die Rohstudie, die seit Dezember Planungsstadtrat Dr.
Bernhard Görg vorliege "kommt zu dem Ergebnis: die Lobau-Autobahn ist tot," so der Klubobmann der Wiener Grünen. Der Grund, warum
die Stadtregierung die Studie nicht veröffentliche, sei für Chorherr klar - man habe den Autoren den Auftrag gegeben "zurück
an den Start", denn das Ergebnis, sei nicht das gewünschte.

Chorherr sagte namens der Wiener Grünen: "Wir werden dafür sorgen, dass das Projekt gestorben ist."

Chorherr, der kurz die Varianten des Verlaufs der geplanten Nordostumfahrung diskutierte, sagte, die "schubladisierte" Studie erteile der großzügigen NÖ-Umfahrungs-Variante eine "glatte Abfuhr", der "Crashvariante" - knapp am erst jüngst besiedelten Aspernfeld vorbei - ebenso und lege den Schluss nahe, der
Empfehlung eines Ausbaus der Raffineriestraße auch automatisch die Empfehlung der Wiener Grünen, wonach der Biberhaufenweg zu einer "Fußgängerzone" gemacht werden solle, anzuschließen.

Chorherr argumentierte, eine mögliche zukünftige Verkehrsentwicklung im Bereich der geplanten Nordostumfahrung
durch notwendige Investitionen im öffentlichen Verkehr - wie z.B. die Verlängerung einer Straßenbahn, den Ausbau der S80 - seien für die notwendige Naherschließung ausreichend. (Schluss) lei

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