WKÖ erarbeitet mit 100 Top-Exporteuren Österreichs Exportzukunft

Außenwirtschaftsorganisation, ÖKV und PRISMA veranstalten die erste "Österreichische Exportenquete"

Wien(PWK) Die Außenwirtschaftsorganisation (AWO) der Wirtschaftskammer Österreich ruft ein Zukunftsforum für den Außenhandel mit den 100 erfolgreichsten heimischen Exportfirmen ins Leben. "Um den raschen Veränderungen am internationalen Weltmarkt optimal Rechnung zu tragen, sollen bei der ersten 'Österreichischen Exportenquete' die Strategien der Außenwirtschaftsförderung in Österreich analysiert und den aktuellen Anforderungen sowie Interessen und Wünschen unserer Außenhandelsfirmen gezielt angepasst werden", erklärte Egon Winkler, Direktor für Außenwirtschaft und Europäische Integration in der Wirtschaftskammer Österreich, vor Journalisten die Grundidee der neuen Plattform.

Standorte der Außenhandelsstellen, regionale Schwerpunkte für die nächsten Wirtschaftsmissionen, Exportfinanzierung, Themen sowie Art und Weise der Veranstaltungen der Außenwirtschaftsorganisation, Status quo und Entwicklung des Außenhandels werden Fragen sein, die bei der "Österreichischen Exportenquete" am 27. Jänner erstmals und künftig jedes Jahr in der Wirtschaftskammer Österreich zur Diskussion kommen.

Der Kontakt zu den österreichischen Exportkreditversicherern ist ein weiterer Schwerpunkt der Enquete, die in direkter Unterstützung mit den beiden größten österreichischen Kreditversicherungen im Auslandsgeschäft, ÖKV und PRISMA, veranstaltet wird.

"Wir sehen in der Exportenquete ein ausgezeichnetes Forum, auf die Bedeutung der Exportkreditversicherung für Außenhandelsunternehmen sowie auf regionale bzw. generelle Risiken im Exportgeschäft aufmerksam zu machen", sagte Jochen Dümler, Vorstandsdirektor der PRISMA Kreditversicherungs AG. Wolfgang Schweitzer, stv. Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Kreditversicherung ÖKV, betonte: "Als Paradedienstleister der Außenhandelsfirmen leben wir vom Export und freuen uns daher, über die Möglichkeiten der Risikoabsicherung informieren und an einem Diskurs mit Experten aus der Praxis über die Exportförderung, -entwicklung und neue Chancen teilnehmen zu können."

Es sei nicht einfach, die branchenspezifischen Interessen verschiedener österreichischer Exporteure auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, merkte Egon Winkler an. "Doch mit der 'Österreichischen Exportenquete', an der ja ausgezeichnete Exporteure ihr Know-how, ihre praktischen Erfahrungen und Kontakte einbringen, könnte in dieser Richtung ein großer Schritt getan werden." Die Außenwirtschaftsorganisation sei für alle neuen Wege der Zusammenarbeit offen, wenn sie zum Erfolg der Unternehmen auf den Auslandsmärkten beitragen, so Winkler. Die Firmen sind auch angehalten, offene Forderungen an öffentliche Entscheidungsträger auszusprechen und so mitzuhelfen, den Forderungskatalog der Außenwirtschaft zu komplettieren.

Das große Interesse der österreichischen Firmen, die nur sehr selektiert eingeladen wurden sowie die prominent besetzte Zusagenliste demonstrieren den Bedarf an einer derartigen Initiative. Teilnehmer an der "Österreichischen Exportenquete" sind beispielsweise: AVL, BWT, Casinos Austria, Isovolta, Palfinger, Plasser & Theurer, Red Bull, Semperit, Siemens, Topcall International, VAMED, Voest-Alpine, Wolford, etc. (Ne)

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