Görg: Wien konnte Drehscheibenfunktion zum Osten beibehalten

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Wien, (OTS) "Wien erlebt aus der Sicht amerikanischer Unternehmen, die von hier aus ihre Osteuropa-Geschäfte abwickeln, eine Renaissance", sagte Vizebürgermeister Dr. Bernhard Görg am Mittwoch im Rahmen der Veranstaltung "Headquarters Vienna -Erfolgsfaktoren im Standortwettbewerb für Mittel- und Osteuropa"
im Haus der Industrie.

Eine Befragung von rund 200 amerikanischen Unternehmen, die
von Österreich aus ihre Osteuropa-Geschäfte tätigen, hat "sehr erfreuliche Ergebnisse gebracht", so Vizebürgermeister Bernhard Görg. Viele Firmen haben in den letzten Jahren ihr Engagement in Osteuropa reduziert, weil sie beispielsweise die Geschwindigkeit
der wirtschaftlichen Entwicklung überschätzt haben, zeigen die Umfrageergebnisse. "Nun haben sie ihre Tätigkeiten reduziert, warten den EU-Beitritt der Reformstaaten ab und betreiben ihre Geschäfte lieber in den Nachbarländern, das heißt sie haben ihr Ost-Headquarter in Wien", so Görg. Rund 72 Prozent der befragten US-Firmen führen ihre Osteuropa-Geschäfte von Wien aus. "Das heißt, dass Wien seine Drehscheibenfunktion behalten konnte", resümmierte Vizebürgermeister Görg. Grund für die Wahl des Standortes Wien sind - so die Umfrage - die hohe Lebensqualität, die politische und wirtschaftliche Stabilität, die Sicherheit, die gute Infrastruktur und die geographische Zentrumslage Wiens.****

"In Wien hat sich in den letzten Jahren viel getan", sagte Vizebürgermeister Görg, "und Wien liegt betreffend der Lebensqualität nicht umsonst im World Competitive Yearbook 1999 weltweit an erster Stelle". Der Vizebürgermeister weiter: "Wir wollen uns aber auf diesen Lorbeeren nicht ausruhen, unser Ziel
ist es, Wien noch zukunftsfähiger zu machen". Dies bedeute, den Bürgerinnen und Bürgern noch mehr Lebensqualität zu verschaffen, die Verwaltung Wiens so bürgerfreundlich und kundenorientiert wie nur möglich zu gestalten und Wien als Arbeitsplatz so attraktiv zu machen, dass die Arbeitsmarktsituation auch für internationale Konzerne interessant ist.

"Wichtig ist mir auch, die Infrastruktur in Wien weiter zu verbessern", sagte Görg. Dies betreffe den Ausbau der U-Bahn in Wien, aber auch etwa den Bau der Flughafenschnellbahn S7.
"Besonders im Luftverkehr hat sich Wien in den letzten Jahren zu einem Verkehrsknotenpunkt entwickelt, das Passagieraufkommen ist stetig gewachsen". Von Wien aus werden 35 Ostdestinationen angeflogen, mehr als von jedem anderen europäischen Flughafen.

Um internationalen Investoren den Standort Wien noch schmackhafter zu machen, sei es beispielsweise notwendig, den
Ausbau der Straßen- und Bahnverbindungen nach Tschechien und in
die Slowakei, insbesondere nach Brünn, voranzutreiben, so Vizebürgermeister Görg. Weiters sei eine Verbesserung der Verkehrsverbindungen zwischen Bratislava und Wien geplant; dies beinhaltet beispielsweise den Ausbau des Schienenverkehrs, den Ausbau der Spange Kittsee und die Anbindung der Flughäfen an das hochrangige Schienennetz.

"All diese Maßnahmen sind unumgänglich, denn der Städtewettbewerb um die Position als Drehscheibe zu Osteuropa wird immer härter", so Görg. "Künftig wird sich Wien in verstärktem Maße mit Prag, Budapest, Berlin und Warschau messen müssen". (Schluss) kru

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