Hilfswerk drängt auf Ausbau der Frühförderung

Verbesserungen nur bei Beginn im Säuglingsalter

St.Pölten (NLK) - "Die allgemeine Frühförderung von Kleinkindern ist nur bis zum Eintritt in den Kindergarten, jene von sinnesbehinderten Kleinkindern bis zum Eintritt in die Schule möglich. Wir wollen an die zuständige Landesrätin Christa Kranzl in einem freundschaftlichen Gespräch darauf drängen, die allgemeine Frühförderung ebenfalls bis zum Schulbeginn zu ermöglichen." Diese Forderung des Präsidenten des NÖ Hilfswerkes, Dr. Ernst Strasser, die er heute vor Pressevertretern präzisierte, scheint berechtigt: Denn in der heutigen Leistungsgesellschaft können Entwicklungsverzögerungen im Säuglings- und Kleinkindalter oft ein ganzes Leben nicht kompensiert werden. Der Eintritt in den Kindergarten und Schule, so Strasser, werde oft zur unüberwindlichen Hürde. Es sei daher doppelt wichtig, kurz nach der Geburt mit der pädagogischen Förderung zu beginnen und sie bis zum erfolgreich bewältigten Eintritt in die Schule auszudehnen.

Das NÖ Hilfswerk bietet derzeit mobile Frühförderung und Familienbegleitung von den Standorten Leobersdorf und Krems aus an. Für die dazu notwendige pädagogische Tätigkeit werden speziell ausgebildete Sonderkindergärtnerinnen, aber auch Sonder- und Heilpädagoginnen eingesetzt, die die Kinder durch gezielte spielerische Übungen im Bereich der Motorik Wahrnehmung und Sprache fördern. Es sei ein schrittweiser Ausbau dieser Tätigkeit notwendig, die Geldmittel reichen dazu aber nicht aus. Dennoch sei festzustellen, dass Niederösterreich bei der mobilen Frühförderung Pionierarbeit leiste.

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