Hohe Investitionsbereitschaft der Tourismusbranche

Ständige Qualitätsverbesserung auch des Sommerangebotes -Kooperationen als Antwort auf die Globalisierung

Wien (PWK) - Dank der allgemein besseren Gästenachfrage
investieren die heimischen Tourismusbetriebe wieder vermehrt in Ausstattungsqualität und Erlebnisangebote. Das hochgerechnete Gesamtinvestitionsvolumen der Tourismusbetriebe lag 1999 bei 18 bis 20 Milliarden Schilling. Allein die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) verzeichnete eine Zunahme der Kreditansuchen im abgelaufenen Jahr von 2 auf 2,7 Milliarden Schilling, was einer Steigerung von 35 Prozent entspricht. "Durch sinnvolle Investitionen in die Freizeitinfrastruktur, in Allwettereinrichtungen, Schwimmbäder u.a.m. haben die Betriebe viel zur positiven Entwicklung beigetragen", unterstrich der Obmann der Bundessektion Tourismus und Freizeitwirtschaft, Komm.Rat Hansjörg Kröll, Dienstag anlässlich der atb-Pressekonferenz auf dem Wiener Messegelände.

Nicht nur die laufende Wintersaison lasse Steigerungen erwarten, auch mit dem Sommerurlaub (Kröll: "Unser Sorgenkind in den Jahren 1991 bis 1997) gehe es wieder aufwärts. Die Verbesserung wurde sicherlich durch die erwähnte ständige Qualitätsverbesserung des Angebots, aber auch durch eine verstärkte Kundenorientierung erreicht. "Wir glauben, dass bei unserem vielfältigen Angebot auch der Sommertourismus wieder verstärkte Marktchancen hat. Wir sind sicher, dass wir die zentrale Urlaubsregion Europas in den Alpen bleiben werden", sagte Kröll vor in- und ausländischen Journalisten.

Auf die zunehmende Globalisierung und den damit verbundenen Wettbewerbsdruck antworteten immer mehr Betriebe mit Kooperationen. "Wir haben seitens der Interessensvertretung bereits viele Beratungs-und Förderungsaktionen in die Wege geleitet. Es gibt in der Zwischenzeit gute Ansätze, allerdings sind viele Kooperationen noch nicht straff genug organisiert". Die fehlende Größe vieler heimischer Betriebe müsse eben, so Kröll weiter, durch passende Kooperationskonzepte, durch Nischenmarketing und "Cluster"-Bildung ausgeglichen werden.

Besonderer Wert werde nach den Worten des Bundessektionsobmannes auf die Entwicklung der "Human Resources" gelegt. Österreich liege, was die touristische Ausbildung betrifft, im weltweiten Vergleich im Spitzenfeld. Derzeit stehen rund 12.000 Lehrlinge und 9.000 Schüler in einer qualifizierten touristischen Fachausbildung. Viele der Absolventen machen weltweit Karriere. "Wir weisen daher immer wieder auf unser erfolgreiches Ausbildungsmodell, vor allem auf die praxisorientierte Lehrlingsausbildung, hin, und nehmen diese erprobte Form der Ausbildung gegen ungerechtfertigte Kritik in Schutz". (hp)

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