ARBÖ: Internationale Preissituation bei Rohöl - Augenmaß von der österreichischen Mineralölwirtschaft ist erforderlich

Wien (ARBÖ) - Zwei Treibstoffpreiserhöhungen folgen auf zwei Verbilligungen. Das für den Konsumenten unerfreuliche Spiel auf
den internationalen Rohöl- und Fertigproduktmärkten geht weiter.

Die USA benötigt infolge Kältewelle Öl und treibt den Rohölpreis zu Höhen des Golfkrieges 1991. Ein Faß Rohöl ist derzeit bei 26 Dollar, im Jahresdurchschnitt 1999 waren es noch 17,5 Dollar. In Europa steigen die Preise mit.

"Eine Eins zu Eins Weitergabe der internationalen Entwicklung kann es wohl nicht geben", erklärte Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar vom ARBÖ. Die österreichische Mineralölwirtschaft kann in dieser Situation wohl nicht wie ein Fotokopiergehilfe agieren. Die OMV
und die in Österreich tätigen internationalen Mineralölfirmen müssen Augenmaß bewahren, um eine weitere Steigerung der Inflationsrate hintanzuhalten.

"Jedenfalls ist die österreichische Mineralölwirtschaft angehalten, den Konsumenten in Österreich mehr als bisher die wirtschaftlichen Zusammenhänge auch international zu erklären", betonte abschließend der ARBÖ.

Derzeit ist nach Auskunft des ARBÖ noch kein einheitlicher Trend festzustellen. Sehr viele Tankstellen setzen keine Reaktion, die Firma Turmöl senkt sogar die Treibstoffpreise.

Im Durchschnitt kostet derzeit ein Liter
Super Plus 98 Oktan ATS 12,65
Euro Super 95 Oktan ATS 12,04
Normalbenzin ATS 11,89
Diesel ATS 10,34

Euro-Super ist im Burgenland noch um ATS 10,99, Diesel um ATS 9,09 je Liter zu kaufen. Höchstpreise pro Liter Euro Super sind in Wien ATS 12,55, für Diesel ATS 10,60.

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