PILZ: ABU NIDAL UND MAFIA GEHEN VOR INTERNATIONALER REPUTATION Grüne fordern Abschaffung von anonymen Sparbüchern - Bankgeheimnis bleibt trotzdem gewahrt

"Die Geheimhaltung von Mafiakonten und Konten von Terroristen wie Abu Nidal scheint der österreichischen Regierung ein besonderes Anliegen zu sein. Wie anderes ist es zu erklären, daß sie die Anonymität von Sparbüchern zur heiligen Kuh erklärt hat, die selbst dann nicht geschlachtet werden soll, wenn die internationale Arbeitsgruppe für Geldwäsche (FATF) Österreich mit dem Rausschmiss droht", kritisiert der Abgeordnete der Grünen, Peter Pilz. "Österreich ist ein Schlaraffenland für Geldwäscherei. Schon vor Jahren haben die Berichte der Anti-Mafia-Untersuchungen in Italien gezeigt, daß die Anonymität von Sparbüchern in Österreich das Hauptproblem ist", so Pilz.

"Seit mindestens zehn Jahren fordern die Grünen schon die Abschaffung der anonymen Sparbücher. Geschehen ist bisher nichts. Nun ist Österreich mit der überaus peinlichen Situation konfrontiert, daß die FATF Österreich als einziges EU-Land ausschließen will und dem Finanzminister fällt nur ein, die Anonymität zu 'verändern'. Da gibt es nichts mehr zu verändern, die Anonymität muß abgeschafft werden", schließt Pilz.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40110-6697
http://www.gruene.at
eMail: pressebuero@gruene.at

Pressebüro der Grünen im Parlament

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB/FMB