Erhebung "NÖ Kompostaktivitäten 1998/99" erschienen

Sobotka: "Vorbildlich bei der Kompostierung"

St.Pölten (NLK) - Anlässlich seiner Reise nach China konnte Umwelt-Landesrat Wolfgang Sobotka im "Reich der Mitte" auch das niederösterreichische Modell der Kompostierung ("Dezentral - flexibel - natürlich - sparsam!") als nachahmenswertes Vorbild präsentieren. Gerade für China ist ein kostengünstiges Umwelt-Know-how von enormer Zukunftsbedeutung. Das NÖ Modell der Kompostierung lässt sich auch sehr gut in der in diesen Tagen erschienenen Erhebung "NÖ Kompostaktivitäten 1998/99" nachlesen. Für Umwelt-Landesrat Sobotka zeigt diese Dokumentation sehr gut die Landeslinie bei der dezentralen Kompostierung auf: Soviel Eigenkompostierung wie möglich, Biotonnensammlung als Ergänzung und Vorrang für landwirtschaftliche Anlagen.

"Es ist großartig, dass rund 56 Prozent der niederösterreichischen Haushalte bzw. 890.000 NiederösterreicherInnen selbst Hand anlegen und durch die Eigenkompostierung einen wichtigen Beitrag zur Abfallvermeidung leisten", so Sobotka. Durch den hohen lokalen Verwertungsgrad kann auch auf kommunaler Seite sparsam gewirtschaftet werden. Als besonders vorteilhaft zeigt sich dabei die Verbindung von Siedlungsstruktur mit Abfall- und Landwirtschaft.

Die abfallwirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Eigenkompostierung drückt sich mengenmäßig folgendermaßen aus: Rund 208.000 Tonnen biogenes Material werden mittels Eigenkompostierung verwertet. Pro Einwohner werden 86 Kilogramm Bioabfälle aus Haushalten im Garten eingesetzt. "Die Eigenkompostierung stellt somit ein zentrales Standbein der Aktion ‚Natur im Garten - gesund halten, was uns gesund hält!‘ dar", betont Sobotka.

Als Ergänzung zur Eigenkompostierung wird in Siedlungsstrukturen mit einem geringeren Gartenanteil die Biotonnensammlung praktiziert. Rund 165.000 Tonnen Küchenabfälle und Grünschnitt werden in 81 Kompostanlagen in Niederösterreich verwertet. 46 Kompostanlagen sind in landwirtschaftliche Betriebe integriert, 53 der insgesamt 81 Kompostanlagen sind dezentrale Anlagen mit einer Verwertungsmenge, die weniger als 2.000 Tonnen pro Jahr beträgt.

Die "NÖ Kompostaktivitäten 1998/99" sind kostenlos beim NÖ Abfall-und Komposttelefon unter 02742/200-5214 oder per e-mail unter post.ru3@noel.gv.at erhältlich. Unter
http://www.noel.gv.at/service/ru/ru3/index.htm erhält man weitere
Umweltinformationen.

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