ACHTUNG; Text wurde korrigiert (2. Absatz: ...113 Millionen Nächtigungen)!!!:Kröll: Wintersaison wird Zunahme bringen

"Stimmung in den Betrieben überall gut bis sehr gut" -"Tourismusforum 2000" vom 3. Bis 6. April in St. Johann im Pongau

Wien (PWK) - Die heurige Wintersaison wird, eine weiterhin gute Schneelage vorausgesetzt, eine leichte Nächtigungszunahme von etwa zwei bis drei Prozent bringen und damit an den positiven Trend des Vorjahres anknüpfen. "Die Stimmung in den Betrieben ist in allen Bundesländern gut bis sehr gut, die Auslastung hat sich generell etwas verbessert, auch wenn es vereinzelt einige ´Ausrutscher´ gegeben hat", stellte der Obmann der Bundessektion Tourismus und Freizeitwirtschaft, Komm.Rat Hansjörg Kröll, Montag Abend vor der Presse fest.

Nach vorläufigen Schätzungen sind, so Kröll weiter, für das Kalenderjahr 1999 rund 113 Millionen Nächtigungen zu erwarten, was gegenüber dem Jahr 1998 einem Plus von rund 2,2 Prozent entspricht. Zuwächse werden sowohl bei den Inländer- als auch bei den Ausländerübernachtungen erwartet.

Der positive Trend zeigt sich, wie Kröll feststellte, insbesondere in der gehobenen Hotellerie, welche sich am Markt durch entsprechende Kooperationen besser platzieren kann. Ob die gute Buchungssituation jedoch bis Ostern anhält, sei vor allem in den Regionen mittlerer Höhenlage zu bezweifeln, da Ostern diesmal in die zweite Aprilhälfte fällt. Eine seriöse Buchungsvorschau abzugeben werde allerdings immer schwieriger, da sich der Trend zu kurzfristigen Buchungen verstärkt, räumte der Bundessektionsobmann in diesem Zusammenhang ein.

Ebenso verstärke sich der Trend zu Buchungen über das Internet. In der gehobenen Hotellerie seien immer mehr "e-mails" zu beantworten, während die schriftliche Korrespondenz in den Hintergrund tritt.

Mit Nachdruck wandte sich Kröll gegen eine dieser Tage publizierte Studie zum touristischen Arbeitsmarkt, wonach die Saisonbranchen künftig deutlich höhere Beiträge an die Arbeitslosenversicherung zu leisten hätten. "Eine Erhöhung unserer Kostenstrukturen und insbesondere der Lohnnebenkosten können wir uns auf keinen Fall leisten. Auch das grundsätzliche Versicherungs-Solidaritätsprinzip wäre damit durchbrochen - mit nicht abschätzbaren Folgen für das Solidaritätsprinzip in anderen Bereichen", betonte der Tourismus-Sprecher. Auch würden vor allem kleinere Unternehmen belastet. Man scheine zu vergessen, so Kröll weiter, dass gerade die vielen Kleinbetriebe ein "regionalpolitischer Beschäftigungsmotor" sind. Viele Kleinbetriebe in den Alpentälern müssten bei noch stärkerer Belastung zusperren, eine weitere Abwanderung wäre die Folge.

Das Tourismusforum 2000 wird in St. Johann im Pongau, im neuen Kongresshaus Am Domplatz, von Montag, 3. April, bis Donnerstag, 6. April 2000 über die Bühne gehen. Das Generalthema dieser bewährten Fachveranstaltung lautet diesmal "Strategien und Technologien für das neue Jahrtausend".
(hp)

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