Niedrigenergiehäuser - natürlich aus Holz

Schrittweise steigt der Anteil des Baustoffes Holz am österreichischen Wohnbaumarkt. Ausschlaggebend dafür sind der steigende Wunsch nach Niedrigenergie- und Passivhäusern sowie innovative Holzbautechnik, die diesem natürlichen Baustoff völlig neue Dimensionen eröffnet.

Wien (OTS) - Marktanteil desHolzbaus wächst
Der Marktanteil des Holzbaus im österreichischen Gesamtwohnbauvolumen liegt derzeit zwischen fünf und zehn Prozent (inkl. Fertighäusern). Tendenz steigend.

Beim Einsatz von Holz als Baustoff kann europaweit ein Nord-Süd-, österreichweit ein West-Ost-Gefälle festgestellt werden. In Vorarlberg, wo der Trend zum Holzbau aufgrund flexiblerer Bauordnungen bereits früher eingesetzt hat, liegt der Anteil des Holzes im Wohnbau mittlerweile bei acht bis 12% des Gesamtvolumens. Für Mag. Georg Binder, Geschäftsführer von PROHOLZ Österreich eine ausbaufähige Position: "Wir meinen, daß in Österreich ein Anteil von 20% Holzbau am Gesamtwohnbau durchaus realistisch ist. In Skandinavien beispielsweise werden 95% aller Wohngebäude in Holzbauweise errichtet."

Österreich ist eines der waldreichsten Länder Europas. Nahezu 50% der Gesamtfläche sind bewaldet. Jährlich wachsen 30 Mio m3 Holz hinzu, wovon allerdings nur zwei Drittel geerntet werden. Ein Drittel verleibt als Zuwachs im Wald. "Steigt der Anteil des Holzbaus auf 20%, können wir diese Ressource Holz volkswirtschaftlich optimal nutzen", so Binder weiter.

Mit Holz zum Passivhaus
Wer heute ein Einfamilienhaus baut, schenkt dem Thema Energieverbrauch besonderes Augenmerk. In vielen Regionen Österreichs ist das Niedrigenergiehaus bereits zum Standard geworden. Nun setzt sich diese Entwicklung in Richtung Passivhaus fort. Der Energieverbrauch eines Passivhauses liegt unter 15 kWh/m2/Jahr und läßt sich problemlos ohne konventionelles Heizsystem decken. Mit ein Grund dafür, daß Passivhäuser zu den gleichen Kosten errichtet werden können wie konventionelle Wohngebäude. Die wesentlich geringeren Betriebskosten kommen dem Bauherrn auf Dauer zugute.

Niedrigenergiehäuser aus Holz
Im Rahmen einer Meinungsumfrage durch Fessel & GfK Österreicher im Herbst 1999 gefragt: "Wenn Sie an ein Niedrigenergiehaus denken, welche Baumaterialien fallen Ihnen dabei ein?" 57% der Befragten antworteten spontan mit Holz; nur 36% dachten dabei an Ziegel und gar nur 4% an Beton. Damit hat sich der nachwachsende Baustoff Holz ein starkes Fundament im Wohnbau geschaffen.

Fünf gute Gründe für Holz
Neben dem energetischen Argument spricht noch eine Reihe weiterer Argumente für den Baustoff Holz:

- Zeitgemäße (High-Tech) Architektur durch einen flexiblen, hochleistungsfähigen Baustoff, der sich gut mit anderen Materialien kombinieren läßt.

- Raumgewinn durch schlankere Wandkonstruktion als im Massivbau -bei gleichem Wärmedämmwert

- Hoher Grad an Vorfertigung verkürzt die Bauzeit erheblich und damit auch den Zeitraum der finanziellen Doppelbelastung für Wohnung und Baustelle

- Behaglichkeit vom ersten Tag an, weil Holzhäuser in Trockenbau errichtet werden (keine Baufeuchte)

Wärmedämmungentscheidend
In der selben Umfrage wurde abgetestet, welche Anforderungen Konsumenten im Falle eines Hausbaus als Entscheidungskriterien heranziehen würden: Gute Wärmedämmung war für nahezu 90% der Befragten das wichtigste Argument. Nun ist Holz selbst ein Baustoff mit guten Dämmeigenschaften. In Kombination mit umfassender Wärmedämmung erreicht Holzbau problemlos die angestrebten Wärmedämmwerte eines Niedrigenergiehauses.

"Mit Holz zu bauen ist technisch innovativ, wirtschaftlich sinnvoll und bringt eine neue und menschlichere Sprache in die Architektur", so Binder. "Und Holz erfüllt auch besser als andere Materialien alle baubiologischen Anforderungen."

PROHOLZ auf der Bauen & Wohnen 2000
Unter dem Motto "Holz ist immer ein Gewinn" präsentiert PROHOLZ Leistungsfähigkeit der österreichischen Holzwirtschaft am Paradebeispiel "Niedrigenergiehaus". Im Rahmen einer Erlebnisausstellung werden die Vorzüge des Baustoffs Holz anschaulich und spielerisch präsentiert und natürlich mit einer ungewöhnlichen Gewinnchance verbunden. Zu sehen im Übergangsbereich Halle 21/22 - direkt neben dem Stolz auf Holz Café.

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