KfV: Schach den Rasern und Alkolenkern

Wien (OTS) - Nicht angepaßte Geschwindigkeit war in der Vorwoche Hauptunfallursache? Partnerschaftliches Fahrverhalten ist notwendig, um die Mobilität allerzu gewährleisten? darum: Schach den Rasern und Alkolenkern

Auch in der Vorwoche war nicht angepaßte Geschwindigkeit die Hauptunfallursache. "Wenn es um die Mobilität geht, kommt es nicht auf die paar Minuten an, die einer durch Raserei erspart", so Dr. Othmar Thann, KfV-Geschäftsführer.

Selbst wenn wir wissen, wie wir uns im Straßenverkehr am sichersten verhalten sollten, handeln wir nicht immer danach. Ursachen dafür gibt es viele, wie Berufsstress, wir sind zu spät dran, kommen gerade von einer netten Feier, bei der wir etwas getrunken haben etc. - gerade in solchen Situationen passieren Unfälle. 95% der Unfälle sind auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen. Und Alkohol ist die Hauptursache, hinterm Steuer auszuklinken.

Alkohol und Männer. Nach wie vor sind alkoholisierte Unfallbeteiligte meist zwischen 15 und 34 Jahre alt und männlich. Verkehrspsychologische Maßnahmen des KfV können diejenigen Alkolenker, die ihren Alkoholkonsum ändern wollen, dabei unterstützen.

Studien beweisen, wie erfolgreich die verkehrspsychologischen Maßnahmen im Prozeß der Verhaltensänderung jedes Einzelnen sind: Das Rückfallrisiko wird gegenüber der Kontrollgruppe ohne Kurs halbiert. 85% werden nicht mehr rückfällig. Vor allem Ersttäter bestärken diese Maßnahmen, ihr Fahrverhalten in Zukunft zu ändern. Alkolenker haben die Chance, früher geläutert zu werden.

Die Unfallbilanz der Vorwoche

Bei den tödlichen Verkehrsunfällen in der vergangenen Woche verloren 5 PKW-Insassen (davon 4 Lenker) und 2 Fußgänger ihr Leben.

Als vermutliche Hauptunfallsursachen dieser tödlichen Verkehrsunf älle mußten nicht angepaßte Fahrgeschwindigkeit (6) und Fehlverhalten Fußgänger (1) festgestellt werden. Ein Fußgänger kam durch Fremdverschulden ums L eben. 2 der 7 Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang waren so genannte "Alleinunfälle". Zwei tödlich verletzte Fahrzeuginsassen waren nicht angegurtet.

Vom 1. Jänner bis zum 23. Jänner dieses Jahres gab es da mit auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 33 Verkehrstote , im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 54 Menschen tödlich.

Achtung! Die Monatsgrafik und die Jahresgrafik der tödlichen Verkehrsunfälle 1999 ist in der APA-Datenbank "Grafik" mit dem Agenturkürzel OGS abrufbar!

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