BROSZ: SPORTHILFE KÖNNTE VOM REGEN IN DIE TRAUFE GERATEN Grüne: Hadschieff müßte klaren Trennstrich zu privaten Firmen ziehen

Wien (OTS) "Bundeskanzler Klima und sein Staatsekretär Wittmann könnten bei der Bestellung des neuen Geschäftsführers der Sporthilfe vom Regen in die Traufe kommen", kommentiert der Sportsprecher der Grünen, Dieter Brosz, die Bewerbung von Michael Hadschieff. Denn Hupert Neuper ist als Geschäftsführer der Sporthilfe zurückgetreten, weil es Kritik an der unzulässigen Verquickung von Sporthilfe- und privaten Geschäften gegeben hat. Nun teilt Hadschieff über die APA mit, daß er sich für die Nachfolge interessiert. Derselben APA-Meldung ist zu entnehmen, daß Hadschieff offenbar wie Neuper eine private Sportmarketing-Firma betreibt.

"Es ist zu hoffen, daß Klima und Wittmann aus dem Neuper-Debakel gelernt haben, und nur jemand mit der Führung der Sporthilfe beauftragen, bei dem es von Beginn weg keinen Verdacht gibt, daß er private und Sporthilfe-Geschäfte vermengen könnte", so Brosz. Wenn also Hadschieff tatsächlich Sporthilfe-Geschäftsführer werden sollte, dann muß es eine klare und öffentlich nachvollziehbare Trennung zwischen privaten Geschäften und den Aufgaben der Sporthilfe geben. "Eine Fortsetzung der Verquickung von privaten und Sporthilfe-Interessen wie in der Ära Neuper darf es nicht mehr geben", so Brosz.

Der Sportsprecher der Grünen fordert weiters für die Zukunft transparente Gehaltsregelungen. Im Jahr 98 sei es etwa so gewesen, daß Neuper zusätzlich zu seinem Gehalt automatisch Prämien in der Höhe von nahezu einer Million Schilling erhalten hat. "Es ist nichts gegen Prämien einzuwenden, nur sollte klar definiert werden - was bisher nicht der Fall war -, wofür Prämien ausgeschüttet werden. Und das kann nur heißen, daß Prämien erst aber der Erreichung eines gewissen Erfolges ausgezahlt werden", so Brosz abschließend.

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