2000: 1,14 Milliarden Schilling für Pflegeheimbauten

Umstrukturierung und Modernisierung auf Hochtouren

St.Pölten (NLK) - Rund 1,14 Milliarden Schilling erfordern die Bauvorhaben im Bereich der NÖ Landes-Pensionisten- und Pflegeheime, die im laufenden Jahr abgeschlossen bzw. in Angriff genommen werden. Während mit dem Vorläuferprogramm vor allem der Bedarf nach neuen Standorten gedeckt wurde, liegt beim Ausbauprogramm 1998 bis 2002 das Schwergewicht auf der Umstrukturierung von Wohn- auf Pflegeplätze und auf der Sanierung älterer Heime, die nicht mehr dem neuesten Standard entsprechen. Vor allem werden auch die Voraussetzungen für neue Formen der Pflege geschaffen, wie etwa Intensivpflege, Übergangspflege und Tagespflege.

Vier Bauvorhaben werden heuer fertiggestellt. Im Frühjahr wird die Generalsanierung des Pavillons 2 in der Landesnervenklinik Mauer abgeschlossen sein, hier werden vor allem geriatrische Pflegefälle betreut. Die Kosten betragen rund 80 Millionen Schilling. 160 bis 170 Millionen Schilling erfordert der Neubau des Landesheimes in St.Pölten, der im Sommer abgeschlossen sein wird. Der Neubau des Pflegeheimes in Schrems mit Kosten von 100 Millionen Schilling wird im Spätherbst fertiggestellt sein, der Neubau des Agnes-Heimes in Klosterneuburg gegen Ende des Jahres. Für diesen Bau müssen 150 bis 160 Millionen Schilling investiert werden.

Vier Großprojekte sollen im Laufe des Jahres in Angriff genommen werden. Derzeit läuft eine EU-weite Ausschreibung für den Um- und Zubau sowie die Generalsanierung des Pflegeheimes Frauenhofnerstraße in Tulln, die Kosten betragen rund 180 Millionen Schilling. Der Neubau des Heimes in Zistersdorf schlägt mit 160 Millionen Schilling zu Buche, der Um- und Zubau in Melk mit 100 Millionen Schilling. "Größter Brocken" mit Baukosten von 190 Millionen Schilling ist der Neubau des Landespflegeheimes in Wiener Neustadt.

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