ots Ad hoc-Service: SIEMENS AG <DE0007236101> Siemens-Gewinn vor a.o. Ergebnis im ersten Quartal fast verdoppelt

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Erwartungen für gesamtes Geschäftsjahr 1999/2000 angehoben

Der Siemens-Konzern hat den positiven Trend von 1998/99 im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres (1. Oktober bis 31. Dezember 1999) voll bestätigt:

- Der Auftragseingang steigt um 15 Prozent auf 18,5 (i.V. 16,1) Mrd. EUR.

- Der Umsatz erhöht sich um 12 Prozent auf 16,4 (i.V. 14,7)
Mrd. EUR.

- Fast verdoppelt hat sich der Gewinn nach Steuern und vor außerordentlichem Ergebnis auf 625 (i.V. 327)Mio. EUR. . Das Ergebnis nach Steuern einschließlich außerordentlicher Positionen beträgt 1,60 (i.V. 0,33) Mrd. EUR.

Für die Steigerung des Konzerngewinns vor außerordentlichem Ergebnis waren in erster Linie die umfassenden Verbesserungen im operativen Geschäft verantwortlich.

- Das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) der geschäftsführenden Bereiche stieg um 110 Prozent auf 1.002 (i.V. 477) Mio. EUR an.

- Erhebliche Ergebnisverbesserungen haben die Arbeitsgebiete Information and Communications, die Medizintechnik
sowie das Geschäft bei Osram erzielt.

- Infineon hat sein EBIT auf 245 Mio. EUR (i.V. -100 Mio EUR) gesteigert.

Außerordentliche Erträge:

- Im ersten Quartal fiel durch den Börsengang von Epcos und die Verkäufe einer Reihe von Geschäftsgebieten ein außerordentliches Ergebnis in Höhe von 974 Mio. EUR nach Steuern an. Darin sind auch Aufwendungen für die endgültige Abwicklung der Desinvestitionen berücksichtigt.

- Nach heutigem Stand geht Siemens davon aus, im März
diesen Jahres etwa 25 bis 30 Prozent von Infineon an der Börse zu platzieren. Endgültige Entscheidungen sind noch nicht getroffen.

- Im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres werden die Verkäufe des Glasfaserkabelgeschäfts sowie der Anteils an der schweizerischen Cablecom wirksam.

Der Geschäftsgang im ersten Quartal war besser als ursprünglich erwartet. Deshalb rechnet Siemens nun auch für das gesamte Geschäftsjahr 1999/2000 auf vergleichbarer Basis bei Auftragseingang und Umsatz mit Zuwachsraten, die möglicherweise sogar zweistellig ausfallen könnten. Bei den Wachstumsraten des Gewinns ist in den nächsten Quartalen allerdings ein "rechnerischer Basiseffekt" zu berücksichtigen: Da die Ergebniskurve innerhalb des Vorjahres steil nach oben ging und im vierten Quartal zu Rekordgewinnen führte, erhöhen sich die Vergleichswerte erheblich, und damit ergeben sich im weiteren Verlauf des neuen Geschäftsjahres automatisch geringere Wachstumsraten als im ersten Quartal. Unabhängig davon werden aber die ursprünglichen Erwartungen auch für das Ergebnis 1999/2000 nach oben korrigiert.

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