LHStv. Dr. Bauer: Umfassendes Bau- und Sanierungsprogramm für Landesjugendheime in NÖ auf Schiene

Notwendiges Bauvolumen bis 2002 beträgt rund 130 Millionen

St. Pölten (SPI) - "Durch verantwortungsbewusste Sozialpolitik konnte in Niederösterreich ein flächendeckendes Netz an Kinder- und Jugendheimen installiert werden. Um jedoch dem derzeitigen Standard und Bedarf gerecht zu werden, sind in vielen dieser Heime umfassende Sanierungs- oder Instandsetzungsmaßnahmen notwendig geworden. Für diese umfangreichen Arbeiten, die bis ins Jahr 2002 dauern werden, hat die NÖ Landesregierung ein Bauvolumen von rund 130 Millionen Schilling vorgesehen", erörtert LHStv. Dr. Hannes Bauer Sanierungsmaßnahmen der nächsten Jahre.****

In das Programm wurden das NÖ Landes- Jugendheim Allentsteig (Gesamtsanierung, Um- und Zubau), Hollabrunn (Sanierung des Küchen-und Speisebereichs, der Sanitäranlagen, des Werkstätten- und Freizeitbereich), Korneuburg (Fenster, Sanierung der Lehrwerkstätten), Matzen (Sanierung der Fassade, der Schlafräume, Fenster), Schauboden (Sanierung der Wohngebäude und der Verwaltungsgebäude), Waidhofen an der Ybbs/Reichenauerhof (Fenster, Sanierung der Zimmer, Fassade und des Freizeitbereichs), Pottenstein (Erneuerung der Brandschutzmaßnahmen), Perchtoldsdorf/Schwedenstift (Sanierung des Küchen- und Speisebereichs, des Daches) und das Heilpädagogische Zentrum Hinterbrühl (Sanierung des Verwaltungsgebäudes und sonst. Ergänzungseinrichtungen) einbezogen. "Es liegen bereits die Konzepte für die Erfordernisse der einzelnen Heime vor, und es wird mir ein vordringliches Anliegen sein, so schnell wie möglich mit den Bauarbeiten zu beginnen. Die Ausschreibung für bestimmte Architektenleistungen ist bereits im Gange, die Umbauarbeiten sollen möglichst rasch begonnen werden", so LHStv. Bauer weiter. "Das Bauvolumen von 130 Millionen Schilling bedeutet sicherlich auch für die niederösterreichische Bauwirtschaft eine wesentliche Auftragssteigerung und eine Garantie für Hunderte Arbeitsplätze", verweist Dr. Bauer auf den wirtschaftspolitischen Aspekt.

"Es obliegt der politischen Verantwortung, unserer Jugend die bestmögliche Versorgung zu garantieren, denn das kostbarste Gut auf Erden sind unsere Kinder. Niederösterreichs Jugendfürsorge zielt zudem darauf ab, Heimeinweisungen möglichst gering zu halten und bei der Betreuung verstärkt in den Familien anzusetzen. Für jene Fälle, für die eine - meist auch nur vorübergehende - Heimeinweisung nicht vermeidbar ist, setzen wir jedenfalls alles daran, dass die Räumlichkeiten für die Kinder- und Jugendlichen entsprechend ausgestattet sind um letztlich den besten psychologischen und ausbildungsmäßigen Erfolg zu erzielen", so LHStv. Bauer abschließend. (Schluss) sk/fa

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