ARBÖ:Rückreiseverkehr, Schiurlauber und Abfahrt in Kitzbühel sorgten für Verkehrszusammenbruch in Westösterreich

45 Kilometer Stau in Bayern

Wien (ARBÖ)- Tiefwinterliche Fahrverhältnisse, der Rückreiseverkehr nach Deutschland, die Abfahrt in Kitzbühel und der Anreiseverkehr zu den Schigebieten waren die Zutaten zu einem Verkehrschaos in Westösterreich. Betroffen von der Verkehrslawine waren vor allem die Bundesländer Salzburg und Tirol, sowie Bayern.

Auf der A12, Inntalautobahn, brach zwischen Kramschach und der Grenze Kufstein/Kiefersfelden der Verkehr in Richtung Deutschland vollkommen zusammen. "Dies entspricht einer Länge von 30 Kilometern. Grund für diesen Megastau war der Rückreiseverkehr der deutschen Urlauber.", so ein Sprecher des ARBÖ. Aber auch auf der B179, Fernpaß Bundesstraße, mußten sich deutschen Urlauber zwischen Nassereith und der deutschen Grenze in kilometerlangen Staus in Geduld üben. Von einem 2 kilometerlangem Stau auf der B169, Zillertaler Bundesstraße, berichteten Autofahrer dem ARBÖ. Ab Stumpf standen die Kolonnen Richtung Inntal still. Trotz des schlechten Wetters ließen sich viele nicht davon abhalten, in Richtung Schigebiete aufzubrechen. In Salzburg kam es aufgrund des großen Andrangs vor allem auf der B311, Pinzgauer Bundesstraße, zu teilweise kilometerlangen Blechschlangen. Auch hier sorgte der Rückreiseverkehr für erhebliche Probleme. Ein ähnliches Bild zeigte sich auf der A10, Tauernautobahn. Hier standen Fahrzeuge zwischen Salzburg/Süd und Bischofshofen immer wieder still.

30- bis 40.000 Zuschauer, welche die Abfahrt am Kitzbüheler Hahnenkamm mitverfolgten, sorgten im Großraum Kitzbühel für erhebliche Verkehrsbehinderungen. Sowohl auf der B170, Brixental Bundesstraße, sowie auf der B173, Eiberg Bundesstraße und der B161, Paßthurn Bundesstraße, ging im Großraum Kitzbühel am Vormittag so gut wie gar nichts mehr.

Vorarlbergs Autofahrer konnte aufatmen. Hier kam es im Zuge des Rückreiseverkehrs auf der A14, Rheintalautobahn, vor dem Bregenzer Pfändertunnel und dem Ambergtunnel in Feldkirch lediglich zu kurzen Rückstaus, die sich binnen kurzer Zeit auflösten.
Einen Rekordstau von 45 Kilometern mußte die Verkehrsmeldestelle Bayern von der A8, Verbindung München-Salzburg, melden. Zwischen München/Grunntal und Hirschenberg wälzte sich die Blechlawine nur mehr im Schrittempo Richtung Schigebiete.

"Die wetterbedingte Situation auf den Bergstraßen besserte sich im Laufe des Vormittags zusehends, so daß nur mehr die B146, Ennstal Bundesstraße, zwischen Admont und Hieflau, sowie die B145, Salzkammergut Bundesstraße, zwischen Trautenfels und Taublitz wegen einer Lawine, bzw., Lawinengefahr gesperrt bleiben mußten. Da es aber auf zahlreichen Berg- und Paßstraßen immer noch Kettenpflichten gibt, ist es ein Muß, nur mit Winterreifen auf den Straßen zu fahren. Auch sollte immer ein Platz für die Schneeketten im Kofferraum reserviert sein", so ein Sprecher des ARBÖ abschließend.

(Forts. mögl.)

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