Am Ohr können Krankheiten früher erkannt werden

ÖGKA-Präsident Dr. Leopold Dorfer fordert Aurikolomedizinische Diagnostik in Kombination mit der Schulmedizin in der Krankenkassen-Gesundenuntersuchung

Graz (OTS) - Neben den schulmedizinischen sollen in Zukunft auch komplementärmedizinische Vorsorgeuntersuchungen als Teil der Gesundenuntersuchung der Gebietskrankenkassen angeboten werden. Das fordert der Grazer Allgemeinmediziner Leopold Dorfer, Präsident der ÖGKA (Österreichische Gesellschaft für kontrollierte Akupunktur). Konkret will Dorfer, dass Patienten in Zukunft bei der GKK-"Gesundenuntersuchung" neben der rein schulmedizinischen Untersuchung auch die Aurikulomedizinische Vorsorgeuntersuchung in Anspruch nehmen können. Ziel dieses Gesundheitsprojektes der ÖGKA ist es, dass möglichst jeder Österreicher sich jährlich einer aurikulomedizinischen Störherdtestung unterzieht. Damit können chronische Erkrankungen und Belastungen bereits im Ansatz erkannt und therapiert werden. Aufgrund der geringen Kosten dieser Untersuchung bei hoher Effektivität wäre eine enorme Ersparnis für Patient und Krankenkassen möglich. Oberstes Ziel müsse es sein, bei der Früherkennung von Krankheiten anzusetzen. Damit werde das unter steigenden Kosten und immer mehr Selbstbehalten für die Patienten leidende Gesundheitswesen insgesamt effizienter und somit auch billiger.

Dafür eignet sich die aus der Ohrakupunktur weiter entwickelte Aurikulomedizin ganz besonders, - im speziellen eine Diagnosemethode basierend auf dem sog. Nogier-Reflex (eine allgemeine Stressreaktion, welche sich in einer Qualitätsveränderung des Pulses ausdrückt), welcher mittlerweile in Graz wissenschaftlich nachgewiesen wurde - so Dorfer.

Mit speziellen medizinischen Techniken erfolgt dabei eine Untersuchung des ganzen Organismus vom Ohr aus. Störherde, Vitamin-und Spurenelementemängel sowie toxische und allergische Belastungen können so festgestellt werden. Das haben Dorfer in Zusammenarbeit mit dem Physiologische Institut der Universität Graz, Univ. Prof. Dr. M. Moser zweifelsfrei bewiesen.

Derzeit haben sich bereits 11 Ärzte aus ganz Österreich über ÖGKA auf diese hochspezifische Diagnosemethode spezialisiert und das "RAC & Auriculomedizin-Diplom" erlangt. 35 Ärzte befinden sich unmittelbar vor Abschluß dieses Diploms und über 100 weitere sind bereits in Ausbildung.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1994 hat die ÖGKA zudem in ganz Österreich rund 650 Ärzte in Körper- und Ohrakupunktur ausgebildet. Jetzt wird der mittlerweile gemeinnützige Verein ÖGKA auch für alle an Medizin und besonders an Komplementärmedizin Interessierten geöffnet:

Damit ist die ÖGKA der erste gemeinnützige Ärzteverein Österreichs, in dem auch Nicht-Ärzte Mitglied werden können. Den gesundheitsinteressierten Mitgliedern - sogenannte Interessensmitglieder - werden ein umfassendes und wohlsortiertes Kursprogramm und im speziellen die "Auriculomedizinische Vorsorgeuntersuchung" vergünstigt angeboten.

Eine Pressekonferenz zu diesem Thema wird am 27. Jänner 2000 um 11.00 Uhr im Hotel Weitzer in Graz abgehalten.

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