Freiheitliche Wissenschaftsauschußmitglieder orten kaum konkrete Maßnahmen im Wissenschaftsbereich

Wien, 2000-01-21 (fpd) - Die freiheitlichen Mitglieder des Wissenschaftsausschußes stellten fest, daß die im heutigen Ausschuß diskutierten Berichte keine Zukunftsperspektiven im Wissenschafts-und Forschungsbereich aufzeigen würden. ****

"Alles ist nur ein Soll-, aber kein Ist-Zustand. Der Bericht ist im Konjunktiv verfaßt, mehr konkrete Maßnahmen im Indikativ sind gefordert", meinte Abg. DI Leopold Schöggl. Der Obmann des Wissenschaftsausschußes Abg. Dr. Martin Graf kritisierte die nicht gezogenen Konsequenzen aus den Evaluierungsergebnissen und die mangelnde Kontrolle der Umsetzung des Universitätsorganisationsgesetzes (UOG 1993).

Abg Udo Grollitsch kritisierte die fehlenden Studien über den Standard des österreichischen Wissenschaftssystems im internationalen Vergleich. In Zukunft sei "BENCH-Marketing" gefordert. Abg. Sylvia Paphazy kritisierte die verspätete Einsetzung des Akkreditierungsrates, welcher für die Privatuniversitäten zuständig ist. Abg Rüdiger Schender, selbst Student, wunderte sich über die vom Ministerium im Bericht formulierte Kritik an der Lehrer- und Schülerausbildung (Bericht des Universitätskuratoriums 1998 S.14) Es stelle sich die Frage, wer eigentlich der Verantwortliche für die Ausbildung von Jugend und Lehrern sei. "Weniger grün-linke Ideologie und mehr Wissenschaft und Technologiekultur sind angebracht", meinte Schender.

Schöggl meinte zum Bericht, daß das Ministerium Aufträge an sich selbst erteilte. Forderungen nach neuen Institutionen und Büros im Wissenschafts- und Universitätsbereich wurden von allen freiheitlichen Mitgliedern des Ausschusses eine klare Absage erteilt.

"Unter anderem wurde der Unterausschuß für den dem Nationalrat vorgelegtem Forschungsbericht konstituiert. Die versprochene und beschlossene Anhebung der Forschungsmittel auf 2, 5 Prozent des BIP ist höchst notwendig und wird eine Nagelprobe für die Regierung sein", schloß der Obmann Abg. Graf. (Schluß)

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