GESTRATA-Bauseminare in St.Pölten

Teilnehmer für rasche Umsetzung der Straßenbauvorhaben

St.Pölten (NLK) - Die neuesten Entwicklungen und aktuelle Anliegen und Probleme im Straßenbau standen heute im Mittelpunkt des Bauseminares der Gesellschaft zur Pflege der Straßenbautechnik mit Asphalt (GESTRATA) im St.Pöltner Veranstaltungszentrum (VAZ). Sorge bereitet den Teilnehmern vor allem die Tatsache, dass es nach wie vor keine handlungsfähige Regierung gibt. Derzeit sei es nicht möglich, für wichtige Bundesstraßenbauvorhaben neue Aufträge zu vergeben. Es wird allgemein befürchtet, dass es zu Verzögerungen bei der Umsetzung von Projekten kommt. Auch die Bauwirtschaft sei über die derzeitige Situation alles andere als glücklich.

Die gegenwärtige Situation für Niederösterreich skizzierte Straßenbaudirektor Dipl. Ing. Meinrad Stipek. Er zeigte sich optimistisch, dass die bereits im Vorjahr in Angriff genommene Generalsanierung der Westautobahn, die abschnittsweise erfolgt, sowie unter anderem der weitere vierspurige Ausbau der B 304 zwischen Tulln und Frauendorf, der Umfahrungen Tulln und Ziersdorf und der weitere Ausbau der B 37 zwischen Gföhl und Großmotten heuer plangemäß fortgesetzt werden können. Die derzeitige Situation hat für Stipek auch auf die Planungen für die weiteren Ausbau des hochrangigen Straßennetzes in Niederösterreich, wie im 15-Milliarden-Schilling-Ausbaupaket vorgesehen, wenig Einfluß. "Die Planungen wie beispielsweise für den Ring um Wien, den Bau der Nordautobahn und der Spange Kittsee sowie den vierspurigen Ausbau der B 304 bis Krems inklusive der Donaubrücke Traismauer werden weiter zügig vorangetrieben."

Ein weiterer wichtiger Bereich, vor allem für die Verkehrssicherheit und Lebensqualität vor Ort, ist der von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll forcierte Ausbau der Straßen abseits des hochrangigen Straßennetzes sowie die verschiedenen Maßnahmen zur mehr Verkehrssicherheit auf den Straßen. Und diese Maßnahmen greifen auch, trotz der weiteren rasanten Verkehrszunahme. Denn im Gegensatz zum Bundestrend gab es in Niederösterreich im Vorjahr um 14 Verkehrstote weniger als 1998. Besonders bewährt haben sich in diesem Zusammenhang die Errichtung von Kreisverkehranlagen und die Neugestaltung von Ortdurchfahrten und Ortsumfahrungen.

Die diesjährigen GESTRATA-Bauseminare, die noch 27. Jänner dauern und auch die Baubranche über den neuesten Stand der Technik informieren, werden bereits zum 26. Mal abgehalten.

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