ÖGJ an neue Regierung: Werden von Forderungen und Grundsätzen nicht abrücken

Wien (ÖGJ). "Jede neue Regierung wird von der Gewerkschaftsjugend daran gemessen, wie sie mit den Interessen unserer Mitglieder umgeht", betonte der Vorsitzende der Österreichischen Gewerkschaftsjugend (ÖGJ), Albert Maringer. Die ÖGJ wird ihre Forderungen in jedem Fall mit allen zur Verfügung stehenden demokratischen Mitteln versuchen umzusetzen.++++

Vordringliches Anliegen der ÖGJ ist die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit. Maringer: "Denn von der Schule in die Arbeitslosigkeit ist keine Zukunftsperspektive."

Ein klares Bekennntnis fordert die ÖGJ von der neuen Regierung zu Maßnahmen gegen die steigende Ausländerfeindlichkeit ein:
"Rechtsextremismus ist vehement zu bekämpfen", hob Maringer hervor.

Weiters muss es eine faire Verteilung der Ausbildungskosten zwischen ausbildenden und nicht ausbildenden Betrieben - ohne Kürzung von bestehenden Schutzbestimmungen - geben.

Unabdingbar sind Freifahrten für alle Jugendlichen in Ausbildung, speziell vom Wohnort zum Internat. Der freie Bildungszugang muss gesichert sein: "Das heißt, keine Studiengebühren", betonte Maringer.

ÖGB, 21. Jänner 2000 Nr. 37

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