Österreichs Lebensmittelindustrie warnt vor Hühnerpest in Italien

Verhaltensregeln: Keine Geflügelprodukte aus Italien einführen, nur Produkte österreichischer Herkunft kaufen

Wien (PWK) - Der Fachverband der Nahrungs- und
Genussmittelindustrie warnt die österreichischen Konsumenten vor der Hühnerpest, die zur Zeit in Italien wütet. Da diese Krankheit für Geflügelhalter und -verarbeiter mit einem großen wirtschaftlichen Schaden verbunden ist und sehr leicht übertragen werden kann, muss alles versucht werden, damit die Hühnerpest nicht nach Österreich eingeschleppt wird.

Da die Übertragung durch lebendes Geflügel sowie Geflügelerzeugnisse, aber auch durch Personen (zB Kleidung), Gegenstände und Fahrzeuge erfolgen kann, ersucht der Fachverband, folgende Verhaltensregeln bis zum Abklingen der Hühnerpest zu beachten:
Keine italienischen Geflügelstallungen besuchen!
Keine Geflügelprodukte (Eier, Fleisch) aus Italien mitbringen!
Kein lebendes Geflügel aus Italien einführen!
Nur Geflügelprodukte österreichischer Herkunft kaufen!

Die Hühnerpest ist eine Krankheit, die durch Viren verursacht wird und sämtliches Geflügel sowie Wildvögel und Ziervögel befallen kann. Für den Menschen stellt die Hühnerpest keine Gefahr dar, betont der Fachverband. Eine etwaige Verbreitung der Krankheit auf Österreich könnte aber großen wirtschaftlichen Schaden verursachen und die Existenz vieler bäuerlicher Betriebe gefährden.

Derzeit betroffene Regionen in Italien sind Veneto, Lombardei, Sardinien sowie Friaul. (Ne)

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