Ferro-Montagetechnik sponsert Haus für türkische Erdbebenopfer

Scheck über 100.000 Schilling für ein Fertigteilhaus im türkischen Marmara in der WKÖ an Christine Vranitzky übergeben

Wien (PWK) - Einen Scheck über 100.000 Schilling überreichte Heinz Angerlehner, Inhaber der Ferro-Montagetechnik, am Donnerstag Abend in der Wirtschaftskammer Österreich der Projektleiterin einer Charityaktion für die Erdbebenopfer in der Türkei, Frau Christine Vranitzky. Mit der Spende kann ein komplettes Fertigteilhaus samt Einrichtung im Österreichdorf in Marmara errichtet werden.

"Angesichts der aktuellen Notlage der überlebenden Erdbebenopfer und der mir zugesandten Informationen und Pläne habe ich mich mit meinen Mitarbeitern spontan entschlossen, dieses Projekt zu unterstützen und ein Haus samt Einrichtung zu sponsern", sagte Angerlehner bei der Überreichung des Scheck in der Wirtschaftskammer Österreich. Gleichzeitig, so Angerlehner, wolle er damit zum Ausdruck bringen, dass er und sein Team jederzeit zur Stelle sind, wenn Hilfe gebraucht wird. Dass es sich dabei nicht um ein Lippenbekenntnis handelt, zeigt die Tatsache, dass Angerlehner bereits im Vorjahr 100.000 Schilling für SOS Kinderdorf gespendet hat.

Ferro-Montagetechnik ist eine Spezialfirma in der Montage von mechanischen und elektrischen Industrieanlagen für die Branchen Papier, Zellstoff und Holz, Stein und Keramik, Energie, Logistik, Chemie und Metallurgie. Das 1980 gegründete Unternehmen ist sehr exportorientiert mit Schwerpunkt Europa. An sechs Standorten, davon drei in Deutschland und einem in Großbritannien, erwirtschaften 550 Mitarbeiter einen Umsatz von 600 Mio Schilling. Inhaber Heinz Angerlehner ist Mitglied im Ausschuss des Fachverbandes der Maschinen- und Stahlbauindustrie (FMS). Im August d.J. feiert Ferro-Montagetechnik nicht nur sein 20. Firmenjubiläum, sondern wird auch kräftig expandieren.

Das Österreichdorf in Marmara in der Region Adapazari wird auf einem 25.000 m² großen Grundstück errichtet. Die Fertigteilhäuser werden in Österreich geplant und finanziert. Die größte türkische Baufirma hat zugesagt, alle Vorbereitungsarbeiten sowie den Transport der Häuser zu übernehmen. "Mit dieser Zusage sind wir die ersten, die so ein Projekt verwirklichen. Darauf können wir stolz sein, denn bisher leben die Menschen nur in sehr einfachen Zelten, die zum Teil aus Plastikresten selbstgemacht sind. Von internationaler Hilfe ist nicht sehr viel zu sehen", so Christine Vranitzky, die Initiatorin der Aktion 'Österreich-Dorf: Österreich hilft den türkischen Erdbebenopfern'. Bisher konnten 70 Einfamilienhäuser durch Spenden und Sponsoring finanziert werden. Anfang Februar werden die ersten Gebäude aufgestellt und Ende März soll das Österreichdorf mit 100 Fertigteilhäusern planmäßig übergeben werden. (MH)

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