Neu auf der WIF Homepage: 5 Forderungen an die Bundesregierung

Ratgeber des Wiener Integrationsfonds zum Ausländerbeschäftigungsrecht

Wien, (OTS) Der Wiener Integrationsfonds wartet jetzt mit
einer brandaktuellen Broschüre zum Thema "Ausländerbeschäftigungsrecht" auf. Dieser Ratgeber informiert über die rechtlichen Rahmenbedingungen, die für Personen mit nicht österreichischem Paß gelten und die in Österreich einer unselbstständigen Beschäftigung nachgehen möchten. Wie schon in den vorliegenden Ratgebern zum Aufenthaltsrecht und Staatsbürgerschaftsrecht wurde das Thema in Form eines fiktiven Dialoges bei einem Beratungsgespräch aufbereitet, um die gesamte Thematik so leichter verständlich darzustellen. Die Broschüre steht in insgesamt 7 Sprachen zur Verfügung. Die deutsche Fassung ist jetzt direkt über die Homepage des WIF www.wif.wien.at abrufbar.

Aktuell auf der WIF Homepage www.wif.wien.at sind aber auch "Fünf grundsätzliche Forderungen des Wiener Integrationsfonds an die neue Bundesregierung", die bereits zu Jahresende Bundeskanzler Dr. Viktor Klima übermittelt worden sind.

Zu diesen 5 Punkten kann jetzt jederman/frau seine Meinung im Rahmen des Forums der WIF-Homepage deponieren.

Die fünf WIF Forderungen kurz zusammengefaßt sind:

1. Herausnahme der Familienzusammenführung aus der Zuwandererquote

2. Harmonisierung der geltenden Gesetze zur gesellschaftspolitischen und rechtlichen Verankerung von Integration. Das heißt geregelte Zuwanderung und Aufenthalt
sollten legistisch voneinander entkoppelt werden. Es gilt Integration stufenweise rechtlich abzusichern. Die wichtigsten Integrationsschritte sind dabei:

o Familiennachzug, auf den nach 1 Jahr rechtlicher Anspruch

besteht
o Zuerkennung des passives Wahlrechtes auf Betriebsrats- und

Interessensvertretungsebene
o Koppelung von Aufenthaltsverfestigung an den freien Zugang zum

Arbeitsmarkt
o Zuerkennung des kommunalen Wahlrechtes

3. Schaffung eines Antidiskriminierungsgesetzes. Der Wiener Integrationsfonds finanziert aus diesem Grund auch auch eine entsprechende Studie des Ludwig Boltzmann Institutes für Menschenrechte mit.

4. Entsendung eines/r für Integrationsfragen politisch Verantwortlichen in die neue Bundesregierung

5. Institutionalisierung eines/r Integrationssprechers/in im Europaparlament.

Übrigens: Bestellungen für den neuen Ratgeber zum Ausländerbeschäftigungsrecht werden auch entgegen genommen unter:
o Tel. 4000/81546
o Fax 4000/99/81540
o e-mail medienzentrum@wif.wien.at sowie
o auf der WIF Homepage unter www.wif.wien.at
(Schluss) gph

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