De Monte zu Koalitionspaket: Beschämendes Ergebnis

Inakzeptables Ergebnis für Vorsitzende der FSG-Frauen-NÖ

Wien (FSG/NÖ). "Österreich verfügt über ein weltweit beispielgebendes Sozial- und Pensionsversicherungssystem. Sozialdemokratische GewerkschafterInnen und SPÖ haben dieses System erkämpft und durchgesetzt. Der Preis für eine neue Regierung könne nicht die Aufgabe sozialdemokratischer Zielsetzungen und damit der Verrat der eigenen Wähler sein", erklärte die Landesvorsitzende der FSG-Frauen-NÖ, Regina De Monte.++++

"Obwohl die Gewerkschaftsarbeit und das Vertreten der Interessen der arbeitenden Menschen schon in den letzten Jahren immer schwieriger wurde, und Auseinandersetzungen auch mit der SPÖ immer notwendiger, war doch klar, wer die Interessen der arbeitenden Menschen auf Regierungsebene vertritt. Diese Klarheit existiert nicht mehr. Es erhebt sich die Frage, warum die SPÖ weiter für die ArbeitnehmerInnen regieren will, wenn sie das Gegenteil durchsetzt", betonte DeMonte.

Das Anheben des Pensionsalters vor dem Hintergrund steigender Arbeitslosenzahlen älterer Menschen, die willkürliche Verteilung von Karenzgeld, bis hin zu weiteren Privatisierungen entbehren jedem sozialen Gewissen, stellte De Monte klar.

"Es ist auch eine Ungeheuerlichkeit, die Gewerkschaften mittels Unterschrift knebeln und ihnen das "Nein" zur Pensionsreform, Privatisierung und Karenzgeldgießkanne verbieten zu wollen. Daher ist das so genannte ‚Zukunftspapier‘ inakzeptabel", schloss DeMonte.

FSG, 20. Jänner 2000 Nr. 11

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