Wiener ÖVP fordert Anti-Proporz-Bestellung von Schuldirektoren

Wien, (OTS) Bei der Pressekonferenz von Vizebürgermeister Dr. Bernhard Görg (ÖVP) und Bildungssprecher der Wiener Volkspartei GR Walter Strobl wurde am Donnerstag ein "Anti-Proporz-Papier" der Wiener ÖVP präsentiert, wonach das Objektivierungsmodell der Lehrer- und Direktorenbestellung ergänzt und gewährleistet sein soll.

Beide Vertreter der Wiener Volkspartei forderten die Schulstrukturen zu modernisieren, mehr privat und weniger Staat, eine Weiterentwicklung der Autonomie und Schulpartnerschaft, die Förderung der pädagogischen Weiterentwicklung der Schule sowie eine Reform der Wiener Schulverwaltung.

Es wäre ein Anachronismus, dass lt. Bundesverfassungsgesetz der Präsident des Stadtschulrates automatisch der Landeshauptmann ist, der zur Führung der Geschäfte einen amtsführenden Präsidenten bestellen könne, so die beiden Politiker. Man werde sich auf Bundesebene für eine Änderung dieses Gesetzes einsetzen, denn es wäre viel effizienter und schlüssiger, einen dafür zuständigen Stadtrat mit den Agenden zu betrauen. Die Funktion des Vizepräsidenten, die lt. GR Strobl, ohnehin eine "zahnlose" sei, könne gänzlich abgeschafft werden, die Kontrolle solle automatisch durch den Landtag erfolgen. (Schluss) lei

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