Krems feiert seinen Ludwig Ritter von Köchel

Mozart dominiert ein umfangreiches Konzertprogramm

St.Pölten (NLK) - In Krems findet heuer ganzjährig eine bemerkenswerte Konzertreihe statt, die sich dadurch auszeichnet, dass in fast keiner Veranstaltung Werke von Wolfgang Amadeus Mozart fehlen. Mit dieser Konzertreihe feiert die Stadt Krems ihren "großen Sohn", den aus Stein stammenden Ludwig Ritter von Köchel, der mit seinem "Köchel-Verzeichnis" das musikalische Werk von Wolfgang Amadeus Mozart dokumentierte und in die Musikgeschichte eingegangen ist. Das erste Konzert fand unter dem Motto "Was ich gekonnt, ich habe es gethan!" bereits am 14. Jänner statt. Das letzte Konzert ist das "Cäcilienkonzert im Köchel-Jahr", das von der Kremser Singgemeinschaft und Musikern des NÖ Tonkünstlerorchesters bestritten wird. Dazwischen gibt es weitere neun Konzerte, darunter einen Gedenkgottesdienst zum 200. Geburtstag Köchels, ein "großes Pasticcio" und einige Orchesterkonzerte. Auch Orchester aus dem Ausland werden erwartet. Die Internationale Chorakademie beteiligt sich mit einem Konzert am Köchel-Jahr.

Köchels Bedeutung liegt nicht bei der Mozart-Dokumentation allein. Er verfasste auch biographische Studien zu Ludwig van Beethoven und Johann Joseph Fux und schrieb über die Geschichte der kaiserlichen Hofkapelle. Er war erfolgreicher Pädagoge, genoss hohes Ansehen und wurde 1842 in den Ritterstand erhoben. Daneben betrieb er intensive botanische, mineralische und biologische Studien.

Nähere Auskünfte zu den Köchel-Veranstaltungen gibt es bei der Kulturverwaltung der Stadt Krems, Telefon 02732/801-562, oder bei der mitveranstaltenden Ludwig Ritter von Köchel-Gesellschaft unter der Telefonnummer 02732/801-365.

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