FPÖ stellt Projekt "Thermenzentrum Aspern" vor

Prinz: U 2 von Aspern bis nach Eßling verlängern

Wien, (OTS) Ein Projekt "Thermenzentrum Aspern" am alten Flugfeld in Aspern stellte Donnerstag der freiheitliche Stadtrat Walter Prinz in einem Pressegespräch vor. Unter einem großen Teil des 22. Bezirkes (Bereich Kaisermühlen-Eßling) liege, so Prinz, ein großer Thermalwassersee, der schon in den 70er Jahren einmal eingehend untersucht wurde. Das Wasser enthalte mineralische Spurenelemente, weise eine Temperatur von ca. 150 Grad auf und
habe schon bei einer Bohrung von geringem Durchmesser eine Schüttung von 1 Million Liter pro Tag. Auf dieser Grundlage könne Wien nach Oberlaa ein zweites Thermenzentrum erhalten.

Prinz erinnerte an das im Vorjahr von den Freiheitlichen vorgestellt Projekt einer Gartenstadt und eines Naturparkes am Flugfeld Aspern. Ein modernes Thermenszentrum wäre in diesem Zusammenhang eine ideale Ergänzung. Hochwertiges Wohnen und ein bedeutender Wirtschaftsfaktor wären die positiven Effekte für dieses Gebiet.

In diesem Zusammenhang sei auch die Forderung der Freiheitlichen nach einer Verlängerung der U 2 über Aspern hinaus in den Raum Eßling zu sehen, erläuterte der FPÖ-Stadtrat. Die derzeit geplante Verlängerung der U 2 in den Raum Aspern ende wenige hundert Meter vor großen Wohnhausanlagen in Hirschstetten. Nach einem Planungsvorschlag der Freiheitlichen sollte die U 2 von der derzeit geplanten Endstelle weiter bis Eßling verlängert werden. Insgeamt sechs Stationen sind dabei vorgesehen. Bei zwei Stationen (S 80-Station Hausfeldstraße und Johann-Kutschera-Gasse) sollten Park&Ride-Anlagen errichtet werden, mit einer Station könnte das Opel-Werk in Aspern erfasst werden, eine Station ist für das geplante Thermenzentrum vorgesehen, die Endstation sollte in Eßling/Rosenbergstraße situiert werden. Eine derartige Linienführung würde, so Prinz, bereits jetzt für 50 bis 60.000 Menschen an ein attraktives öffentliches Verkehrsmittel
darstellen.

Zu den Baukosten im U-Bahn-Bau kritisierte der freiheitliche Politiker die Kostenschätzungen der Stadtregierung, die sich für ein und dasselbe Projekt von Jahr zu Jahr erhöhen würden. Bei Fertigstellung einzelner Bauabschnitte werde aber dann plötzlich von Einsparungen gesprochen, wenn die tatsächlichen Kosten feststehen. Um die Differenz zwischen Kostenschätzungen und tatsächlichen Baukosten sei die vorgeschlagene U-Bahn-Verlängerung leicht zu errichten, erklärte Prinz. (Schluss) js/bs

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