EU-Nahrungsmittelhilfe für dritte Welt

NÖ Abgeordnete Schierhuber als Berichterstatterin

St.Pölten (NLK) - Europa wird Lebensmittelhilfe in Entwicklungsregionen wie Lateinamerika, Südasien oder Nordafrika leisten: "Die Zahl der unterernährten Menschen steigt beispielsweise in Afrika südlich der Sahara", erklärt Agnes Schierhuber, Abgeordnete zum Europäischen Parlament und Berichterstatterin zu dieser Vorlage. Ziel sei es, die Ernährungssicherheit zu garantieren und somit einen entwicklungspolitischen Beitrag zu leisten. Die Nahrungsmittelhilfe solle dazu dienen, diese Hilfe längerfristig überflüssig zu machen. Die Lieferungen sollen in absehbarer Zeit durch andere Maßnahmen zur Ernährungssicherheit ersetzt werden. "Die Hilfslieferungen umfassen nicht nur Getreide, sondern auch Nudeln und Ähnliches. Nahrungsmittelhilfe kann in Form von Lebensmitteln, Geld oder gegen Kredit geleistet werden. Österreich wird in erster Linie Geld zur Verfügung stellen, damit die betroffenen Länder selbst kaufen können, was sie benötigen", erläutert Schierhuber. Armut und Hunger müssten in den schwächsten Bevölkerungsgruppen bekämpft werden. Die Nahrungsmittelhilfe sei ein wichtiger Beitrag dazu. Das Programm soll vorerst bis Juni 2002 laufen, abgewickelt wird es von den nationalen Behörden bzw. von der Europäischen Kommission. "Natürlich wird auch darauf geachtet, dass den am wenigsten entwickelten Ländern Priorität eingeräumt wird. Österreich ist es ein besonders Anliegen, dass diese Hilfe vor allem in Form von Schenkungen geleistet wird", betont Schierhuber.

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