Weiterer Bus für die Waldschule in Wiener Neustadt

Kranzl: Schon bei der Aufnahme für jedes Kind Ziele erarbeiten

St.Pölten (NLK) - In der Waldschule in Wiener Neustadt, Im Föhrenwald 3, wird morgen, Freitag, 21. Jänner, um 13 Uhr ein weiterer Behindertenbus von der Firma Heinz Koll an Landesrätin Christa Kranzl zur Verwendung für die Schule übergeben. Dieser Bus mit Sonderausstattung, finanziert durch Werbeanzeigen, dient den Schülerinnen und Schülern als Transportmittel von und zur Unterrichtsstätte sowie auch für Ausflüge und Krankenhausfahrten, und zwar vier Jahre lang. Nach dieser Zeit muss das behindertengerechte Fahrzeug an die Waldschule Wiener Neustadt bzw. das Land Niederösterreich übergeben werden.

"Die Schule im Föhrenwald bei Wiener Neustadt hat sich zum Ziel gesetzt, jede Schülerin und jeden Schüler speziell nach seinen Möglichkeiten bestmöglichst zu fördern", sagte Landesrätin Kranzl aus diesem Anlass. "Wir wollen also schon bei der Aufnahme Ziele durch ein Team erarbeiten, sodass von Beginn an die zu treffenden Fördermaßnahmen festgelegt werden, die dann laufend einer Modifizierung unterliegen."

Die Waldschule, eine Sonderschule für körperbehinderte Kinder mit angeschlos-senem Heim für medizinisch-therapeutische Rehabilitation und einer Beschäftigungstherapiegruppe für Schulabgänger, besuchen derzeit 54 interne, 26 halbinterne und 28 externe Schülerinnen und Schüler. Dabei werden alle Arten der Pflichtschule angeboten. Nach den Lehrplänen der Volksschule, der Hauptschule, der Polytechnischen Schule und der Sonderschule wird hier genauso unterrichtet wie nach jenen für Schwerstbehinderte. Besonders begabte Schülerinnen und Schüler werden nach dem Hauptschulabschluss bzw. nach der Polytechnischen Schule an weiterführende Bildungseinrichtungen vermittelt. In der Waldschule lernen die Menschen mit besonderen Bedürfnissen je nach ihren Fähigkeiten. Kinder und Jugendliche werden in der Waldschule und im angeschlossenen Internat physiotherapeutisch begleitet. Durch die ergotherapeutische Förderung wiederum sollen eine Stärkung der Persönlichkeit und eine Veränderung des Verhaltens und Erlebens erzielt werden, um damit die soziale Integration zu fördern und die Lebensqualität zu verbessern.

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