JVP Wien: Hepatitis C Aufklärung notwendig

10.000 Plasmaspender haben sich mit Hepatitis C infiziert. Die Junge ÖVP Wien fragt: Wann kommt eine Aufklärungskampagne?
Wien, 20.1.2000: Der Prozeß am Wiener Landesgericht um die Hepatitis-C infizierten Plasmaspender geht weiter. Derzeit geht man schon von 10.000 Geschädigten aus. Anhand dieses Prozesses zeigt sich, wie dringend es notwendig ist, das Thema Hepatitis C aufzugreifen.
"Es gibt viele Möglichkeiten, sich mit Hepatitis C anzustecken und die jungen Leute wissen das nicht," sorgt sich der JVP Wien Obmann Georg Haunschmidt, "das betrifft nicht nur das Problem der Plasmaspenden in den 80ern."
Die Junge ÖVP Wien hat zur Aufklärung in ihrer letzten Zeitung, die an 15.000 Jungwähler geht einen Informationsartikel und Kontaktadressen an Jungwähler Wiener Jugendliche verschickt. "Wenn man die Infektionsrisiken von Hepatitis C kennt, ist diese Krankheit kein Problem. Wir wollen, daß zumindest alle jungen Leute in Wien darüber bescheid wissen.", fordert Haunschmidt.
Hepatitis C wird durch direkten Blut zu Blut Kontakt übertragen. Das bedeutet vorallem unsaubere Piercings, Tatoos, oder ungeschützter sexueller Kontakt kann zu einer Infektion führen. Die direkte Leberschädigung durch das Virus kann dann oft erst 30 Jahre später zu tragen kommen. "Eine gute und seriöse Aufklärungskampagne kann für die Stadt Wien kein Problem sein. Wir fordern den Gesundheitsstadtrat dringend auf, die notwendigen Schritte einzuleiten. Diese Erkrankung macht vor Parteigrenzen keinen Halt," schließt Haunschmidt.

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