Seminarreihe zum Thema erneuerbare Energien

Sobotka: NÖ ist hier österreichweit bereits die Nummer eins

St.Pölten (NLK) - Die demnächst anlaufende Vortrags- und Seminarreihe "Erneuerbare Energien - Nachwachsende Rohstoffe", die unter der Federführung des Gemeindeverbandes für Abfallbeseitigung (GVA) im Bezirk Tulln und der NÖ Landesakademie durchgeführt wird, ist für Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka eine wichtige Ergänzung zu den Bestrebungen des Landes, das Energiewesen in Niederösterreich auf erneuerbare Energie umzustellen. Mit insgesamt neun Veranstaltungen, die großteils im Bezirk Tulln abgehalten werden, will man möglichst viele Bereiche der alternativen Energieerzeugung vorstellen. Dazu gehören nicht nur innovative Ideen und Konzepte, sondern auch bereits ausgereifte Techniken und Systeme. Dabei werden Referenten aus Wissenschaft, Verwaltung, Wirtschaft und Technik sowie Betreiber bzw. Initiatoren auch verschiedene Projekte aus dem In- und Ausland aus ihrer Sicht beleuchten.

Der Obmann des GVA Tulln, Landtagsabgeordneter Mag. Alfred Riedl, wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Gemeindeverband seit dem Frühjahr 1999 gemeinsam mit vier Partnerstädten aus Deutschland, Luxemburg und Spanien an dem EU-Projekt LSDN (Netzwerk zur Entwicklung der regionalen Nachhaltigkeit) teilnimmt. Die Seminarreihe wird auch im Rahmen dieses Projektes durchgeführt.

Für Sobotka ist wichtig, dass die Erfahrungen der Abfallwirtschaftsverbände, die die Probleme, aber auch die Initiativen vor Ort kennen, genützt werden. Die erneuerbare Energie werde auf jeden Fall auch künftig ein Schwerpunkt der NÖ Umweltpolitik sein. Schon heute sei Niederösterreich bei der Biomasse und den nachwachsenden Rohstoffen die Nummer eins in Österreich. So gebe es in Niederösterreich beispielsweise bereits 128 Biomassefernwärmeanlagen, die insgesamt rund 6.500 Haushalte/Betriebe mit Wärme versorgen. Einen weiteren wichtigen Beitrag bei der Aufbringung von erneuerbaren Energien würden auch die 54 Windkraftanlagen in Niederösterreich (österreichweit 85) leisten. Dazu gehören auch die Öko-Eigenheimförderung (160.000 Quadratmeter Sonnenenergiekollektoren) und die im Oktober 1998 gestartete Heizkesseltauschaktion. Die besten Entwicklungschancen bei der Umstellung des Energiewesens auf erneuerbare Energie sieht Sobotka bei der Wärmeerzeugung. Defizite gebe es nach wie vor bei den Treibstoffen (z.B. Biodiesel). Hier sei nun der Bund am Zug, die rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, um auch diesem Bereich zum Durchbruch zu verhelfen.

Nähere Informationen zur Seminarreihe sind beim GVA Tulln unter der Telefonnummer 02272/61344 zu erhalten.

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