GPA-StudentInnen: "Ambitioniertes Koalitionsabkommen" - Nein danke

Dem "ambitionierten und engagierten Koalitionsabkommen" (Zitat A. Rudas) erteilen die GPA-StudentInnen und GPA-SchülerInnen eine klare Absage

Wien (ÖGB/GPA). Als Zeichen gegen die geplanten Einsparungen im Bildungsbereich demonstrierten gestern Abend die GPA-StudentInnen vor dem Parlament anlässlich des Bundesvorstands der SPÖ. Damit wollten die GPA-StudentInnen die GewerkschafterInnen, die in diesem Vorstand vertreten sind, an ihre Grundsätze erinnern.++++
"Drei Milliarden Einsparungen an Schulen und Universitäten sind keineswegs eine Investition in die Zukunft", meint Ernst Ruppert, stellvertretender Vorsitzender der GPA-StudentInnen, "kein Wunder, dass die Gewerkschaften aufschreien." Die GPA-StudentInnen befürchten eine Einführung von Studiengebühren, die die Vollrechtsfähigkeit der Universitäten mit sich bringen würde. Diese benachteiligt vor allem Studierende aus sozial schwächeren Familien. Die GPA-SchülerInnen rechnen schon jetzt mit eine Anhebung der KlassenschülerInnenhöchstzahl sowie einer Streichung von Freifächern. Unter den derzeitigen Vorzeichen ist mit massiven Protesten von Seiten der SchülerInnen und StudentInnen zu rechnen. "Wir sind unter keinen Umständen bereit die angekündigten Maßnahmen widerstandslos hinzunehmen", erklärt Ernst Ruppert.
ÖGB, 20. Jänner 2000 Nr. 26

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