Einladung an medizinische Fachjournalisten zu einer Besprechung über neue Aspekte der Hochdosistherapie mit Stammzelltransplantation bei bösartigen Erkrankungen

(Pressekonferenz) "HOCHDOSISTHERAPIE UND STAMMZELLTRANSPLANTATION -ERRUNGENSCHAFTEN BEI BÖSARTIGEN TUMOREN"

Wien (OTS) - Am 28. Jänner 2000 findet im Donauspital ein internationales Symposium über autologe Transplantation mit Blutstammzellen bei Bluterkrankungen, bei soliden Tumoren und bei neuen Indikationen statt. Die autologe Stammzelltransplantation wird bei akuten und chronischen Leukämien und bei Lymphdrüsenkrebs schon seit langem routinemäßig angewendet. Für die autologe Stammzelltransplantation ist es wichtig, dass genügend gesunde Stammzellen gewonnen werden können. In den letzten Jahren wurden immer mehr Patienten mit soliden Tumoren einer Hochdosistherapie mit autologer Stammzelltransplantation unterzogen. In den USA und Westeuropa wird bei Frauen mit Brustkrebs die Stammzelltransplantation häufig angewendet. Während anfänglich günstige Behandlungsergebnisse dazu geführt haben, dass das Mamma-Karzinom in den USA an erster Stelle aller Indikationen steht. Die Stammzelltransplantation hat im Rahmen der Entwicklung zahlreicher Details auch zu einer Verbesserung einer sehr intensiven, aber konventionellen Chemotherapie geführt. Auch beim Bronchus-Karzinom (kleinzelliger Typ) wird die autologe Stammzelltransplantation nun intensiv untersucht. Erste Ergebnisse signalisieren ein häufig günstiges Ansprechen auf eine Hochdosistherapie. Andere Tumoren werden bezüglich ihres Ansprechens auf Hochdosistherapie in verschiedenen Studien geprüft (Ovarial-Karzinom, Neuroblastom, Hodentumore, andere). Autoimmunerkrankungen können zu einer erheblichen Verkürzung des Überlebens führen (Lupus erythematodes, rheumatoide Arthritis, multiple Sklerose). Man hat die Hochdosistherapie mit Stammzelltransplantation als Behandlungsmöglichkeit von Autoimmunerkrankungen untersucht und als Therapieform in

Studien in Betracht gezogen. Die Stammzelltransplantation ist durch die Verfügbarkeit von Blutwachstumshormonen und durch neue Antibiotika ein sehr sicheres Behandlungsverfahren geworden. Im Donauspital wurden bisher 110 Stammzelltransplantationen bei verschiedenen Krebserkrankungen durchgeführt. Die früher so gefürchtete Phase des völligen Fehlens von weißen Blutkörperchen (Panzytopenie) führte in keinem Fall zu einer tödlichen Sepsis. Am internationalen Symposium im Donauspital werden die verschiedenen Aspekte der Hochdosistherapie bei Bluterkrankungen, bei soliden Tumoren und bei Autoimmunerkrankungen diskutiert. Ich würde mich als Veranstalter dieser Tagung sehr freuen, Sie als interessierte Fachjournalisten am Donnerstag, den 27.Jänner 2000 um 11.00 Uhr in meinem Sekretariat (2.Medizinischen Abteilung des Donauspitals) zu einem persönlichen Gespräch mit kleiner Bewirtung einladen zu dürfen. Es würden sich moderne Aspekte der Krebstherapie und eine Vorausschau auf die Entwicklung neuer Therapien ergeben.

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