ARBÖ: Hahnenkammrennen und Schiausflüge sorgen für Staus

Wien (ARBÖ)- Kitzbühel wird am kommenden Wochenende sicher als Dauergast in den Staumeldungen der Verkehrsredaktionen auftauchen. Aber auch rund um die anderen Schigebiete in Österreich müssen Autofahrer vermutlich einiges an Geduld bei der An- und Abreise zum Schi-Spaß aufbringen, sind sich die Verkehrsexperten des ARBÖ sicher.

Bekanntlich finden von Freitag bis Sonntag in Kitzbühel gleich drei Schi-Weltcup-Rennen der Herren statt. "Wer Hermann Maier&CO live bei einem möglichen Sieg erleben will, wird einiges an Geduld bei der Anreise aufbringen müssen. Nicht nur am Samstag, dem Tag der Abfahrt, sondern auch schon zum Super-G am Freitag werden tausende Fans die Fahrt zum Hahnenkamm antreten. Trotz eines ausgeklügelten Park-and Ride-Systems und eigens eingerichteter Shuttelbusse, welche die Zuschauer direkt zur Piste bringen, werden sich Staus im Großraum Kitzbühel sicher nicht ausschließen lassen", so ein Sprecher des ARBÖ. Vor allem auf der B161, Achensee Bstr., werden die Kolonnen vermutlich bereits ab dem Paß Thurn nur mehr sehr langsam vorwärts kommen. Auch auf der B178, Loferer Bundesstraße, sollten Autofahrer zwischen Lofer und Sankt Johann/Tirol bzw. zwischen Wörgl und Sankt Johann längere Verzögerungen und Staus einkalkulieren. Fahrzeuglenker, die über die B170, Brixental Bstr., und Kirchberg ausweichen wollen, werden vermutlich auch nicht schneller in Kitzbühel sein. "Vor allem nach dem Ende der Rennen sollte man die Nerven bewahren, da durch die Abreise Zigtausender und die daraus resultierenden Staus das Nachhausekommen sicherlich um einiges verzögert wird", raten die Verkehrsexperten des ARBÖ.

Viele, die das Weltcup-Wochenende in Kitzbühel nicht live oder im Fernsehen verfolgen wollen, werden das Wochenende für einen Schiausflug nutzen. Frau Holle wird im Laufe der Woche für genügend Nachschub auf den Schipisten sorgen. Im Süden des Bundesgebiets sind Schifahrer etwas begünstigt, da zeitweise die Sonne aus den Wolken lächeln wird. Das etwas schlechtere Wetter im Westen wird dennoch tausende österreichische und deutsche Schifans nicht davon abhalten den Freuden des weißen Sports zu frönen. In Vorarlberg werden auf der A14, Rheintalautobahn, vor dem Bregenzer Pfändertunnel die Ausflugstaus ebensowenig ausbleiben wie vor dem Ambergtunnel in Feldkirch. Aber auch der B200, Bregenzerwald Bstr., im Raum Dornbirn sowie auf der B190, Vorarlberg Bstr., bei Bregenz, ist in den Abendstunden des Samstags und des Sonntags mit stillstehenden Blechkolonnen in Richtung Deutschland zu rechnen. In Tirol wird sicherlich die A12, Inntalautobahn, im Mittelpunkt der Stauberichterstattung stehen. Vor den Ausfahrten zu den verschiedenen Tälern werden sich Staus nicht vermeiden lassen. Zwischen Kufstein-Kiefersfelden und Wörgl mischen sich unter die Schiausflügler auch zahlreiche österreichische Schifans, die zu den Rennen in Kitzbühel anreisen werden. Daher wird in diesem Abschnitt bereits am Samstag vormittag das Motto "Rien ne va plus" herrschen. Neben der A12 wird aber auch sicher die B179 Fernpaß Bstr., in den "Staucharts" auftauchen. Besonders staugefährdet sind hier die Bereiche zwischen der deutschen Grenze und Reutte sowie zwischen dem Fernpaß und Nassereith. Staus und zäher Verkehr werden am Samstag auch auf der B169, Zillertaler Bstr., abschnittsweise im gesamten Verlauf an der Tagesordnung sein. Die B180, Reschen Bstr, im Großraum Landeck gilt als klassische Staustrecke an Schiwochenenden.

Im Osten des Bundesgebietes kommt es erfahrungsgemäß vor allem auf der B306, Semmering Ersatz Bstr., vor der Paßhöhe zu kilometerlangen Staus und stundenlangen Verzögerungen. "Für alle, die entweder das Rennwochenende in Kitzbühel besuchen oder selber Schifahren, gilt der dringende Rat, auf jeden Fall nur mit Winterreifen in die Schigebiete aufzubrechen. Auch für Schneeketten sollte Platz im Kofferraum sein. Um böse Überraschungen und Ärger am Berg zu vermeiden, sollte man bereits in der Garage das Anlegen der Ketten trainieren. Auf jeden Fall sollte man aber die Bedienungsanleitung gelesen haben, bevor ein Schild mit dem Gebot Schneeketten anzulegen, auftaucht", so ein Sprecher des ARBÖ.

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