Eisenbahner: Regierung muss sozialen Frieden sichern!

Wien (FSG). Die Fraktion Sozialdemokratischer Eisenbahner (FSE) geht davon aus, dass es auch die künftige Regierung es als ihre vorrangige Aktivität ansieht, den sozialen Frieden zu sichern und lehnt mit Entschiedenheit ab, ausschließlich die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zur Finanzierung des Budgetlochs heranzuziehen.++++

Die vereinbarten Reformen in Bezug auf Abfertigung, Frühpension und Arbeitsmarktservice gefährden nicht nur vor allem Maßnahmen zugunsten der ArbeitnehmerInnen, sie stellen auch deren Finanzierung in Frage. Dem gegenüber weist das Regierungsübereinkommen in der vorliegenden Fassung ein Manko in Bezug auf die unternehmerische Seite auf (Wertschöpfungsabgabe, Aktienbesteuerung etc.)

Die Sozialdemokratischen Eisenbahner werden, so Fraktionsvorsitzender Norbert Bacher, "die künftige Regierung an dem messen, was sie für ArbeitnehmerInnen zu tun bereit ist und wird soziale Verschlechterungen - wie etwa durch eine weitere Erhöhung des Pensionssicherungsbeitrages -, insbesondere für Eisenbahner, nicht hinnehmen".

FSG, 20. Jänner 2000 Nr. 7

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