ARBÖ: Schispektakel des Jahres am Hahnenkamm sorgt für Staus rund um Kitzbühel

Shuttle-Service der ÖBB soll totalen Verkehrsinfarkt verhindern

Wien (ARBÖ)- Eine Völkerwanderung der besonderen Art steht dem Tiroler Schiort Kitzbühel am kommenden Wochenende bevor. Grund für den Massenansturm Tausender auf den 8.000 Einwohner zählenden Ort sind die am Hahnenkamm stattfindenden Schi-Weltcup-Rennen der Herren, berichtet der ARBÖ.

An den drei Renntagen, Freitag, Samstag und Sonntag, werden über hunderttausend Schifans erwartet. Da viele die Anreise zu den Rennen mit dem eigenen Fahrzeug antreten, werden Staus rund um Kitzbühel sicher nicht ausbleiben. Um ein totales Verkehrschaos zu verhindern, wurde von den Verantwortlichen ein eigenes Verkehrskonzept für das Rennwochenende ausgearbeitet. Großparkplätze in Kirchberg und Oberndorf sollten genug Standplätze für die zahlreich erwartenden Pkws bieten. Buslenker finden neben den Großparkplätzen in Kirchberg und Oberndorf noch Stellplätze auf zwei eigens eingerichteten Parkplätzen in Kitzbühel. Für Besucher, die ihre Fahrzeuge auf den Großparkplätzen abgestellt haben, wird ein Shuttleservice der besonderen Art geboten. Der "Hahnenkamm-Express" verkehrt ab den Bahnhöfen in Kirchberg und Sankt Johann und bringt die Fans sicher auf der Schiene direkt ins Zielgelände. Die Benützung des Zuges ist selbstverständlich kostenlos möglich. Auch die ÖBB bieten zusätzliche Züge an, um eine rasche und bequeme Anreise der Zuschauer zu den Rennen zu gewährleisten. So verkehren Sonderzüge von Wörgl, Innsbruck und Landeck nach Kitzbühel. Auch legen alle Inter City-Züge am Samstag und Sonntag einen Extrahalt an der Haltestelle Kitzbühel-Hahnenkamm ein. Genauere Informationen sind bei der ÖBB unter der Telefonnummer 05/1717 erhältlich.

Trotz dieser Maßnahmen befürchten die Experten des ARBÖ dennoch Probleme bei der Anreise der Schifans zu den Rennen. Vor allem rund um die Parkplätze werden längere Verzögerungen und Staus an allen Renntagen unvermeidbar sein. Aber auch bei der Anreise selbst werden sich die Autofahrer in Geduld üben müssen. Kilometerlange Staus in beiden Richtungen auf der A12, Inntalautobahn, sind am Freitag und Samstag vor der Ausfahrt Wörgl zu erwarten. Aber auch auf der B178, Loferer Bstr., scheinen zäher Verkehr und der zeitweilige Stillstand der Blechkolonnen zwischen Wörgl und Sankt Johann bzw. Lofer und Sankt Johann bereits vorprogrammiert. Aber auch auf der B170, Brixental Bstr., erwartet der ARBÖ im Großraum Kirchberg nur mehr zähfließenden Verkehr. Fahrzeuglenker, die aus Richtung Süden nach Kitzbühel strömen, sollten auf der B161, Paß Thurn Bstr., bereits ab dem Paß Thurn viel Geduld aufbringen und Staus bei der Anfahrt einkalkulieren. Da sich das Powerteam des ÖSV auch beim Super-G am Freitag sehr gute Siegchancen ausrechnen kann, werden bereits am Freitag einige Zuschauer zum Hahnenkamm aufbrechen. Als der Höhepunkt gilt sicherlich die Abfahrt auf der Streif am Samstag. Daher wird der Samstag Vormittag sicherlich den stärksten Andrang und die längsten Staus mit sich bringen. Auch der sonntägliche Slalom wird Anziehungspunkt nicht nur für die österreichischen Schifans. Zahlreiche italienische Tifosi werden sich ebenso wie Deutsche und Schifans aus aller Herren Länder unter die Zuschauer mischen. Einen weiteren Höhepunkt im Verkehrsgeschehen stellt sicherlich das Ende des jeweiligen Rennens dar. Trotz eines umfangreichen Rahmenprogramms werden sich zahlreiche Zuschauer gleichzeitig auf den Weg nach Hause machen. Dies könnte dann längere Verzögerungen rund um die Parkplätze und die Abreisestrecken mit sich bringen. "Natürlich gelten diese Prognosen nur wenn das Wetter den Veranstaltern keine Streich spielt und sie zur vorzeitigen Absage der Rennen zwingt. Aktuelle Informationen über das Verkehrsgeschehen in und rund um Kitzbühel erteilen gerne unsere Experten des ARBÖ-Informationsdienstes. Der ARBÖ-Informationsdienst steht rund um die Uhr unter der Wiener Telefonnummer 89-12-17 zu Verfügung", faßt ein Sprecher des ARBÖ abschließend zusammen.

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