Für die GPA ist die Anhebung des Frühpensionsalters undenkbar

GPA-Zentralsekretär Wolfgang Katzian unterstützt die Position des ÖGB

Wien (GPA/ÖGB). "Am klaren "Nein´ der Gewerkschaft der Privatangestellten zur geplanten Anhebung des Frühpensionsalters kann um keinen Preis gerüttelt werden. In diesem Sinne unterstütze ich voll und ganz die Position des ÖGB zu dieser Frage”, meinte GPA-Zentralsekretär Wolfgang Katzian zur Aussendung von ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch. Katzian betonte einmal mehr, dass durch eine Anhebung des Frühpensionsalters die Probleme älterer ArbeitnehmerInnen völlig ignoriert werden und dies nichts anderes wäre als ein Sparen auf Kosten jener, die am jetzigen Arbeitsmarkt ohnehin schon übermäßig oft ins Hintertreffen geraten.++++
"Seit die Pläne der Koalitionsverhandler über eine Anhebung des Frühpensionsalters bekannt geworden sind, glühen in der GPA die Telefone. Unsere Mitglieder und Betriebsräte haben absolut kein Verständnis dafür, dass durch völlig ungerechte und ebenso ungeeignete Mittel Löcher im Budget gestopft werden sollen. Wenn ich von einem knapp 60 jährigen Arbeitslosen geschildert bekomme, wie er sich mit dem Rest seiner Abfertigung jetzt gerade noch über Wasser halten kann, habe ich jedenfalls keine Argumente, mit denen ich ihm erklären könnte, warum er jetzt trotzdem noch länger auf seine Pensionierung warten muss”, schildert Katzian eine der zahlreichen Reaktionen.
Aus der Sicht der GPA wird einmal mehr die Notwendigkeit nach der wirksamen Bekämpfung der Altersarbeitslosigkeit betont, ohne die eine Stabilisierung der Pensionsausgaben nicht möglich ist. "ÖGB und GPA haben stets herausgestrichen, dass die Beurteilung einer künftigen Regierung vom Engagement für die ArbeitnehmerInnen abhängen wird, dieser Grundsatz ist zum jetzigen Zeitpunkt nur zu betonen", schloss Katzian.
ÖGB, 20. Jänner 2000 Nr. 21

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