Waffenhändler Schreiber in NEWS: "Ein sehr guter Österreich-Deal." - Die Schlüsselfigur des CDU-Spendenskandals spricht erstmals über seine Österreich-Connection, seine Beziehung zu Wolfgang Schüssel und

kündigt neue Enthüllungen an. Vorausmeldung NEWS 3/00 vom 20.1.00

Wien (OTS) - Der kanadisch-bayrische Waffenhändler Karlheinz Schreiber bricht in der morgen erscheinenden neuen Ausgabe von NEWS erstmals sein Schweigen in Sachen Österreich-Connection. Die Schlüsselfigur im CDU-Spendenskandal enhüllt in NEWS seine Rolle in einem umstrittenen Rüstungs-Deal im Jahr 1994: Der damalige Thomson-Manager Merk habe ihn damals um Vermittlungstätigkeit in einem Milliarden-Rüstungsgeschäft mit Österreich ersucht. Schreiber zu NEWS: "Ich war damals der Meinung, daß für Österreich ein sehr guter Deal gemacht werden kann."

Im brisanten Terminkalender von Waffenhändler Schreiber finden sich in der Tat im Jahr 1994 gleich mehrmals der Name des damaligen VP-Wirtschaftsministers Wolfgang Schüssel im Zusammenhang mit dem 1,3 Milliarden schweren Rüstungsgeschäft - mit einem aus der deutschen Spendenaffäre geläufigen Geheimcode: "Wisheu wg. Schüssel S 100 T 30 M 25 K 25".

Die Notiz im Schreiber-Kalender stammt vom 3. September 1994, unmittelbar zuvor fällte Schüssel eine Entscheidung im Sinne Schreibers: Er erkannte eine Entscheidung zugunsten von Thomson-Konkurrent Ericsson nicht an und gab eine neue Studie in Auftrag, die Thomson im Vorteil sah.

Die Frage von NEWS, ob es zwischen Schüssel und Thomson auf Schreibers Vermittlung hin zu direkten Verhandlungen gekommen war, beantwortet Schreiber so: "Ja, das ist es. Datum, Uhrzeit, das alles ist bekannt. Aber im Moment kann ich nicht darüber reden, das erzähle ich Ihnen später ..."

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