Dirnberger: Neue Bezinpreiserhöhung - na, was sagt der ARBÖ jetzt? Quasi-Monopol der OMV rechtfertigt politische Eingriffe

Wien (OTS) - Die OMV erhöht den Benzinpreis wieder. "Da bin ich jetzt aber neugierig, wie das der ARBÖ kommentiert", sagt heute AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB). Zuletzt hatte der ARBÖ nämlich die OMV im Zusammenhang mit der Senkung des Dieselpreises um 35 Groschen als "Paradeunternehmen" bezeichnet, dabei allerdings verschwiegen, dass der Dieselpreis in den vergangenen Monaten um 2 Schilling erhöht wurde. Dirnberger nannte das Speichelleckerei des ARBÖ, und fragte, ob dieser neuer Kurs des ARBÖ etwas mit dem neuen Pressesprecher, einem vormaligen Mitarbeiter in der SP-dominierten Bau- und Holzarbeitergewerkschaft des ÖGB zu tun hat.

Zur Erhöhung selbst stellt Dirnberger fest, dass er sich von der neuen Bundesregeierung endlich klare Maßnahmen, also eine amtliche Benzinpreisregelung, erwartet. "Es kann doch nicht so sein, dass eine Regeierung eher auf der Seite eines Quasi-Monopolisten steht, als bei den Konsumenten und Autofahrern. Wenn solchen notwendigen preisregulierenden Maßnahmen der Bundesregierung die guten Beziehungen von Kanzler Klima zur OMV im Wege stehen, wäre die SPÖ gut beraten sich von ihrem Vorsitzenden zu trennen. "Da es beim Treibstoff keinen funktionierenden Markt in Österreich gibt, sind politische Eingriffe gerechtfertigt", betont der AK-Vizepräsident abschließend.

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