Bessere Beleuchtung für die Prater Hochstraße

Schon vor über hundert Jahren gab es elektrische Bogenlampen

Wien, (OTS) Die Verbreiterung der Prater Hochstraße im
Verlauf der A 23/Südosttangente auf vier Fahrspuren plus einem Pannenstreifen je Richtung stellt auch im Interesse der Verkehrssicherheit zusätzliche Anforderungen an die Beleuchtung.
Um eine bessere Ausleuchtung zu erzielen, werden in Zusammenwirken der MA 29 - Brückenbau (Geschäftsgruppe Planung und Zukunft) und der MA 33 - Öffentliche Beleuchtung (Geschäftsgruppe Umwelt und Verkehrskoordination) demnächst 21 Vierkantlichtmaste mit einer Lichtpunkthöhe von zwölf Metern aufgestellt, die in Abständen von jeweils 34 Metern im Mittelteil der Brücke situiert werden.****

Die neuen Leuchten (Siemens - Knoblich) stellen den letzten Stand der Beleuchtungstechnik auf diesem Sektor dar: Die Maste
sind jeweils zweifach - für jede Fahrbahnhälfte - mit 250 Watt-Natriumhochdruckdampf-Lampen bestückt, die neben der besonderen Leuchtkraft auch eine besondere Wartungsfreundlichkeit aufweisen:
Lampe, Wanne und Elektroblock können ohne Werkzeug mittels eines speziellen Drehverschlusses und aus Sicherheitsgründen selbsttätiger Netztrennung, ausgewechselt werden.

Mit dieser neuen Beleuchtung stellt Wien einmal mehr seine führende Rolle auch auf dem Sektor der Öffentlichen Beleuchtung unter Beweis. Dazu ein kleines Kuriosum am Rande: Bereits am
Anfang der 90er-Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde in Wien die erste elektrische Straßenbeleuchtung in Form von Bogenlampen (mit Kohlefaden-Lampen) zuerst auf dem Graben und dem Kohlmarkt installiert. Leider erfüllten die Lampen hinsichtlich der Lebensdauer nicht die in sie gesetzten Erwartungen, sodass es vor genau einhundert Jahren zu einem "Rückschritt" kam. Man ging vorerst wieder zur Gasbeleuchtung - ausgerüstet mit dem Glühstrumpf des österreichischen Erfinders Auer von Welsbach (der Park beim Technischen Museum erinnert an ihn) - zurück. (Schluss) pz/rr

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