Konjunkturklima: Überwiegend freundlich

38 Prozent sind für die nächste wirtschaftliche Zukunft positiv gestimmt, nur 27 Prozent negativ

Wien (PWK) - Die Österreicher konstatieren eine überwiegend freundliche wirtschaftliche Entwicklung. Laut einer vom Fessel-GfK Institut für Marktforschung im Auftrag der Wirtschaftskammer Österreich repräsentativ erhobenen Umfrage über das wirtschaftliche Klima (bundesweit 1.500 Befragte) sind 38 Prozent der Befragten für die wirtschaftliche Zukunft optimistisch gestimmt. Im Frühjahr des Vorjahres waren es dagegen nur 28 Prozent. Nur noch eine Minderheit von 27 Prozent äußern sich dagegen pessimistisch. Vor einem Jahr waren es noch 38 Prozent. Dabei gehen die Erwartungen für die nächsten Monate eher in Richtung Stabilität als Verbesserung.

Mehr als die Hälfte der befragten Österreicher (55 Prozent) findet, dass sich die Preise in den letzten Monaten kaum verändert haben bzw. sogar gesunken sind. Die Inflationsangst bewegt sich auf einem ungewöhnlich tiefen Niveau, denn nur jeder zehnte Österreicher glaubt für die Zukunft an stärkere Preissteigerungen. 57 Prozent der Befragten schieben die Schuld an allfälligen Preissteigerungen der Regierung in die Schuhe, 36 Prozent glauben, dass ausländische Faktoren die Inflation anheizen und 24 Prozent geben den hohen Ansprüchen der Österreicher an den Lebensstandard die Schuld daran.

57 Prozent halten die Arbeitsplätze in Österreich derzeit für sicher - vor einem Jahr waren es nur 43 Prozent -, nur sechs Prozent sind um die Sicherheit der Arbeitsplätze sehr besorgt. Das Konsumklima ist von Stabilitätsdenken geprägt: 42 Prozent vermuten, dass der Augenblick für größere Anschaffungen günstig sei, doch immerhin 45 Prozent halten es angesichts der allgemeinen wirtschaftlichen Lage für ratsam, zu sparen. Die finanzielle Lage der privaten Haushalte hat sich gegenüber den letzten Jahren deutlich gebessert: 60 Prozent gegenüber konstanten 55 Prozent in den letzten zwei Jahren sehen Möglichkeiten zum Sparen. Nur sieben Prozent geben an, auf Rücklagen zurückgreifen zu müssen oder mit den finanziellen Mitteln gar nicht auszukommen.

Die Sozialpartner werden am häufigsten genannt, wenn es um die besten wirtschaftspolitischen Vorschläge, Pläne und Konzepte geht. Dies betonen derzeit 27 Prozent; im Vorjahr waren es 23 Prozent. Die Bundesregierung erreicht derzeit acht Prozent (zuletzt zehn Prozent). Die Parteien liegen wie folgt: SPÖ 18 Prozent (zuletzt 19 Prozent), ÖVP 16 Prozent (zuletzt 13 Prozent), FPÖ 15 Prozent (zuletzt 14 Prozent). (EH)

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